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Acidum hydrofluoricum.
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einer Flasche in Verbindung gebracht, welche die Vorschlagflüssigkeit,HO Gramm verdünnten Weingeistes, enthält. Das letzte Verbin-dungsrohr tauche einige Mm. tief in die Flüssigkeit ein und sei nurda, wo es aus dem Tubulus tritt, fest lutirt, in der Vorlage nicht.
Bei vorsichtig geleitetem massigem Feuer werde nun die Destilla-tion betrieben und so lange fortgesetzt, bis der Rückstand breiartigerscheint. Das Destillat, wenn es nicht so viel wiegen sollte, wird bisauf 150 Gramm gebracht und, in Zehngrammgläser vertheilt, sehr festverschlossen, an einem ganz dunklenOrte, ambestennoch besonders ineiner geschlossenen Schachtel, aufbewahrt. Nur so lange das Präparatvöllig farblos und mit dem eigenthumlichen stechenden Blausäurege-ruch versehen erscheint, ist es brauchbar.
Bei der Prüfung auf den Gehalt an Blausäure des gewonnenenDestillats mittelst salpetersauren Silbers, müssen 10 Gramm desselben1 Gramm trocknes Cyansilber liefern, was 2 p. C. wasserfreier Blau-säure entspricht.
Die Potenzirung-geschieht nach der gegebenen Kegel mit starkemWeingeist, muss aber öfter erneuert werden, da dieses Präparat derZersetzung sehr unterliegt.
Acidum hydrofluoricum.
Acidumßuoricum, Fluoricum hydricum. Flussspatlisäure, Spath-säure, Fluorwasserstoffsäure.
500 Gramm sehr fein gepulverten Flussspathes werden in einer hin-länglich geräumigen, wenigstens das Doppelte der Mischung fassen-den Bleiflasche, deren Mündung nicht zu eng sein darf, mit 1 Kiloeoncentrirter englischer Schwefelsäure genau gemischt. Nachdem dieFlasche in eine Sandkapelle eingesetzt ist, fügt man den mit einem1 Cm. weiten, halbzirkeiförmig gebogenen Bleirohr durch Löthung ver-bundenen Deckel auf die Flasche, den man am sichersten lutirt, indemein entsprechendes Stück gewalzten Kautschuks, das mit einemDurchgangsloch für das Bleirohr versehen ist, zwischen Hals undDeckel der Flasche mit eingeklemmt wird.
Nachdem man als Vorlage eine offene Bleibüchse oder tiefeSchaale mit 400 Gramm Vorschlagwasser, in welches hinein das Endeder Bleiröhre taucht, untergestellt hat, wird gelindes Feuer gegebenund so lange unterhalten, als man aus den von Zeit zu Zeit durch dieVorsehlagflüssigkeit aufsteigenden Gasblasen noch auf hinreichendeEntwickelung der Säure schliessen kann.
Nach Beendigung dieser Arbeit enthält die Vorlage 500 Gramm