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Antihelminthica.
Flavaspidsäure
CH 3C
CH 3
C
gjr.co.c/ c
00 i C.OH HO.C
ÜH 2i| ||
c
CH,
C.OHC.CO.C 3 H 7
c
0
c
ÖH
enthält die Filicinsäurebutanongruppe in der durch das Brückenmethylenmodifizierten Form bloß einmal, womit vielleicht, nach Walther Straub,ihre schwächere Wirkung dem Albaspidin gegenüber in Zusammen-hang zu bringen ist.Aspidinol
CH 3
C
HO.C CO.CH,
! IIHC C.CO.OJR
OH
unterscheidet sich von Filicinsäurebutanon bloß dadurch, daß die zweiMethylgruppen an getrennten C-Atomen — das eine als Methoxyl —stehen, dabei überragtes an Wirksamkeit Filicinsäurebutanon beträchtlich.
Die Filixsäure dürfte durch Muskellähmung auf Bandwürmerwirken. Die reine Filixsäure ist ein höchst unsicheres Bandwurmmittel.Im Organismus entsteht aus ihr Trimethylphloroglucin 1 ).
Das Rotlerin aus der Camala ist ebenfalls ein der Filixsäure ver-wandter Körper, welcher Trimethylphloroglucin abspaltet, aber keineketonartig gebundenen Buttersäurereste enthält (R. Böhm). Rotleringibt bei der Spaltung mit Natronlauge und Zinkstaub Trimethylphloro-glucin und ferner Buttersäure. Es schließt sich eng chemisch an dieKörper der Filixreihe an 2 ).
Das Ascaridol aus dem amerikanischen Wurmsamen (Chenopodiumambrosioides L. var. antihelminthicum) gibt bei der Oxydation mitPermanganat Isobuttersäure 3 ).
Die zur Filixsäure gehörigen Stoffe sind im wesentlichen nach demTypus des Diphenyl- und Triphenylmethan konstitutierte Derivate desPhloroglucins und seiner Homologen und zeichnen sich außerdem durchketonartige gebundene Buttersäurereste aus.
!) W. Straub, AePP.48.1 (1902). S. d. Chemie dieser Verbindungen R. Böhm,Liebig'sAmi. 301. 17/1, 307. 249, 318. 230.
*) H. Teile, Aren, der Pharmazie 244. 441.3 ) Schimmel & Co., Geschäftsber. April 1908.