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Die Arzneimittel-Synthese auf Grundlage der Beziehungen zwischen chemischen Aufbau und Wirkung : für Ärzte, Chemiker und Pharmazeuten
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Bedeutung der cyclischen Struktur der Alkaloide.

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giftiger als Hexanonisoxim. Die Nervenendwirkune [tritt viel r 8tärkerHervor.

Methylisopropylhexanonisoxim und zwar 1-Menthonisoxim

HCH 3

V H

H 2 C — C —CH„

H 3 C-tt /CO und Tetrahydrocarvonisoxim „ p

H 2 C — C—NH

H 3 C-C— CHgH

H 2 C-

-C-

I-C-

H-C-

-CH 3-CH 2 -

x ^co

-NH

Diese

CH,

beiden isomeren Verbindungen wirken qualitativ und quantitativ sehrähnlich. Die Lähmung tritt stärker hervor, die Krampf Wirkung des■Hexanonisoximkernes ist entschieden zurückgedrängt, die narkotischeWirkung hat man wohl auf die Alkylseitenketten, namentlich die Iso-Propylkette zurückzuführen. Auch die Curarewirkung ist viel stärkera ls beim Hexanonisoxim.

Thujamenthonisoxim ist Dimethylisopropylpiperidon.

H CH,

H CH,

HCH

ELCoBÜ'

>C NH

G CO

CH

oder

g>C CO

P TT I

H

NH

CH,

CH 0

Es ist zehnmal so giftig als Piperidon. Die krampferregende Wirkungdes Piperidonkernes ist größtenteils infolge der Wirkung der Alkyl-seitenketten, wahrscheinlich infolge der der Isopropylgruppe, verdeckt;die Nervenendwirkung, welche bei Piperidon sogar bei tödlichen Gaben*ücht nachweisbar ist, kommt dagegen bei Thujamenthonisoxim sehrdeutlich zum Vorschein.

A. Brissemoret und A. Joanin l ) glauben die physiologische Wir-?^ n E einer organischen Base als die resultierende der Wirkung des■Kohlenwasserstoffes einerseits und des Stickstoffs anderseits auffassen^ können. So kann man im Conicin die narkotisierende Wirkung desUctanrestes ebenso nachweisen, wie durch normales Octan selbst. Durch^traperitoneale Injektion von Hexahydrophenanthren kann man einena er Morphiumnarkose ähnlichen Zustand erhalten.

') C. r. 151. 1151 (1910).