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Die Arzneimittel-Synthese auf Grundlage der Beziehungen zwischen chemischen Aufbau und Wirkung : für Ärzte, Chemiker und Pharmazeuten
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Allgemeine Methoden.

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Wechselwirkung gebracht, ohne daß die entstehenden Verbindungenandere physiologische Eigenschaften hätten, als etwa ein Gemengeder beiden Substanzen. Anderseits wurde versucht, zwei verschieden-artig wirkende Körper zu kombinieren, eine Variationsmöglichkeit, dienatürlich sehr groß, ohne aber bislang therapeutisch etwas Neues ge-liefert zu haben.

Wenn man die angeführten Variationsmöglichkeiten sich vor Augenhält und weiter berücksichtigt, daß man in den meisten Substanzen«ine für die Grundwirkung unwesentliche Gruppe chemisch unzählige-mal variieren kann, so wird es klar, wie eine Hochflut von sogenanntenneuen Arzneimitteln möglich ist, ohne daß neue Körper mit neuenWirkungen geschaffen werden. Jeder neue Körper schafft wieder eineReihe von Variationen, aber im Konkurrenzkampfe siegt doch nurdas geeignetste und technisch billigste Präparat.