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Die Arzneimittel-Synthese auf Grundlage der Beziehungen zwischen chemischen Aufbau und Wirkung : für Ärzte, Chemiker und Pharmazeuten
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Beziehungen zwischen Wirkung und Molekulargröße

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**i gleicher Kohlenstoffatomanzahl weniger giftig als die mit unver-

^tuch^Tezug auf ihre Desinfektionsleistungen reihen sich dieAlkohole nach TremMolekulargewicht an. Methylalkohol ost derNächste AmyfaLhol der stärkste. ^^!^^J^SAlkohole, tertiärer Butylalkohol wirkt nicht so kraftg als diePropyl-alkohole, tertiärer Amylalkohol schwächer als die Butylalkoho e ).

Bei den homologen Fettsäuren findet m einzelnen ^Uen «mefwar nachweisbare, aber relativ unbedeutende Zunahme der Wirksam-st mit der Zunahme der Kohlenstoffatome statt. Jacques Lob zeigte

da

~» um aer iunanme aer jvumciiüwua^------ *__ j 11t .„t,

d teses durch die Einwirkung auf den positiven Heliotropsmus durch

* sich zur Lichtquelle Wenden von Süßwassercrustaceen, welche von■Hans aus negativ heliotropisch sind 2 ). ,

, Nach Schapirov wirken primäre Alkohole verschieden von dentertiären "~ " ' " ' — ' ___ A A to^ären lahmend auf

a us aus negativ heliotropisch sind 2 ).

Schapirov wirken primäre *^-------

. —. Die primären wirken reizend, die tertiären ahmend aufd as Gehirn. Die primären Alkohole wirken nach den Untersuchungenv °n J. v. Mering weniger narkotisch als die sekundären und diese wieder^iger al 8 die tertiären. Mit der Zahl der Kohlenstoffatome m der^zweigten Kette nimmt die narkotische Wirkung zu. H. Muriner lana^ese Gesetzmäßigkeit wieder bei seinen Untersuchungen über clieGiftigkeit der Alkohole auf Seeigeleier 3 ). In der homologen Reiheüe r einwertigen gesättigten Alkohole nimmt die Wirksamkeit für dienormalen Glieder (mit unverzweigter Kette) um ein konstantes zu.Man kann diese Beobachtungen in der Weise formulieren (Traube-sches Gesetz), daß mit Ausnahme des Amylalkohols jeder folgende Al-kohol etwa dreimal so wirksam ist als der vorausgehende.

Die Glieder mit verzweigter Kette und die sekundären Alkohole sindweniger wirksam als die erstgenannten. Dasselbe sieht man bei denal kylierten Harnstoffderivaten. Die Harnstoffderivate mit primärenAlkylen wirken nicht narkotisch, wohl aber solche mit tertiären. DieWirkung steigt auch hier mit der Zahl der Kohlenstoffatome.

Bei den Pinakonen 1N >C . (OH). (OH). o( \ welche ebenfalls

R/ X R 4

Narkotische Wirkung haben, steigt mit der Zahl der Kohlenstoffatome

1111 Molekül nach den Untersuchungen von Schneegans und Mering 4 ) die

narkotische Wirkung. Bei den mehrwertigen Alkoholen nimmt der Gift-

enarakter ab. So ist Propylalkohol noch ein starkes Gift, während

y°erin nur mehr eine geringe Giftigkeit hat. Solche Unterschiede

^ zwischen Isopropylalkohol CH 3 .CH(OH).CH 3 und Propylalkohol

W 3-CH 2 .CH 2 .OH in bezug auf die Verschiedenheit der Wirkung

'Weier isomerer Körper lassen sich nicht überall verfolgen.

Während aliphatische Säuren mit einer Carboxylgruppe nur selten

\) Germund Wirgin, Zeitsohr. f. Hygiene. 46. 149.

) Jacques Lob, Biochem. Zeitsohr. 23. 93 (1910).', AePP. 52. 71 (1905).

I -Uierap. Monatsh. 1891. 332.