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Kraftstoffe analytisch zu prüfen, so werden für ihn hierbei die in dieserArbeit niedergelegten Erfahrungen gewiß nicht ganz wertlos sein.
Folgende kleine Tabelle, zu der auf die große Tabelle am Ende vonAbt. II dieses Buches verwiesen sei, vereinigt die wichtigsten Eigen-schaften der leichten Kraftstoffe, wie sie E. Fischer in der Autotechnik1919 Nr. 16 zusammengestellt hat:
1
2
3
4
5
6
7
8
Kraftstoff
Formel
v U
N "
Ol
'S w
N «" &
tn
WEksr
Viskosität
nach Engler
b. 15» C
Heii
obererWE
wert
untererWE
Für 1 kg
nötige
Luftmenge
m 3
n c
O V
1 s
w
Benzin
n = 5 — 8Cn + H2n + 2
0,71
0,36
67
93
0,92
10700
10000
12,8
1 2,41 4,8
Benzol
C 6 H 6
0,885
0,4
94
80,5
0,65
10000
9590
10,2
i 2,66,6
Petro-leum
n > 10Cn-|-H2n + 2
0,81
0,55
230
1,22
10600
9900
12,8
i
Spiritus
C 2 H 6 0
0,81
0,58
210
78,5
1,13
6740
6000
7,2
1 4|l3,7
Benzol-spiritus
f% Benzol 1l 7s Spiritus )
0,81
0,55
180
79
1,08
7850
7200
8,5
I»
Betreffs Erläuterung der Eigenschaften 2, 3, 4, 5, 6 und 8 leseman in der Zusammenstellung der Methoden am Ende der Abt. IIdieses Buches nach.
Aufstellung von Anforderungen.
Anforderungen für Kraftstoffe.I. Motoren-Benzine.
Klasse A: Motoren-Leichtbenzine.Spezifisches Gewicht: 0,650—0,700 bei 15° C.
Beschaffenheit: farblos, nach dem Verdunsten geruchlos, absolut
schmutzfrei, keinen Fettfleck hinterlassend.Verdunstungsgeschwindigkeit: weniger als 2 Stunden.Verhalten gegen Schwefelsäure: möglichst farblos, höchstens schwach
gelbliche Färbung der Säure.