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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
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Tafel 134.

Erklärung der Figuren.

F 'g- 1. Dentaria bulbifera (nr. 1279). Blühender

Spross.ii 2. Dentaria enneaphylla (nr. 1283). Habitus... 2a. Blüte (2 Kelch- und Kronblätter entfernt).» 3. Lunaria rediviva (nr. 1295). Blühender und

fruchtender Spross.i> 3 a. Samen.» 3 b. Anthere.

Fig. 3c. Kelchblattspitze.

4. Hutchinsia alpina (nr. 1297). Habitus.

4 a. Blüte (2 Kronblätter entfernt).

4b. Kronblatt.

4 c. Frucht (geöffnet).

4d.Junge Frucht (vergrösssert).

5. Hutchinsia alpina subsp. brevicaulis. Habitus.

5 a. Samen.

Verbreitet und häufig auf zeitweise überschwemmtem Sand, Schlamm, auf demhiesigen Ufer von Flüssen, Seen und Teichen, im Auenwald, an sumpfigen Stellen, imMoor, auf Torfboden, auf feuchten Wiesen, an feuchten Ruderalstellen, in Strassengräben,dachen, auf Ufermauern, feuchten Aeckern, auf Schutt, Bahngelände. Besonders in derl^bene und zwar entlang den grossen Strömen, in den Gebirgen seltener, in den Alpen bisz ur oberen Grenze der subalpinen Stufe (Berninahospiz, 2309 m) ansteigend.

Allgemeine Verbreitung: Europa (nördlich bis Island, Tana, Südvaranger);^sien, Amerika, Afrika (mit Ausnahme von Südafrika und Madagaskar); Australien (hiera ls einheimisch angegeben), Polynesien, Neuseeland; fehlt der Antarktis.

Aendert ab: f. laxa Rikli. Pflanze schlaffer. Stengel öfters mehr niederliegend-aufsteigend. Laub-blätter grösser, mit breiteren und dünnlaubigeren Abschnitten. Fruchtstand stark verlängert, mit + wenigera bstehenden oder herabgeschlagenen Fruchtstielen (Standortsform sumpfiger Stellen). Hieher: subf. alpestr isKikli. Wuchs gedrungener. Laubblätter derber, hauptsächlich grundständig. Stengel wenig verzweigt,höchstens l 1 /» bis 2mal so lang wie die Basalblätter (Form der höheren Lagen der Alpen). f. erectaügger. Stengel steif aufrecht, 20 bis 70 cm und mehr hoch. Laubblätter kleiner, derb-steiflich mit viel schmälerenAbschnitten. Fruchtstand gedrängt mit mehr aufrecht bis wagrecht abstehenden Fruchtstielen (Standortsform von* c huttstellen und des + trockenen Torfbodens). Hieher auch: subf. alpestris Rikli. Kleinwüchsiger, durch Fehl-schlagen meist armfrüchtig. Stengel bald aufrecht, 10 bis 15 cm hoch oder obwohl steif, doch + dem Bodenanliegend (Alpen). Die Formen laxa Rikli und erecta Brügger sind mit einander durch Uebergänge verbundenUn d finden sich nach E. Baumann nicht selten nebeneinander am gleichen Standort vor, zuweilen sogar anei n und derselben Pflanze, wobei die oberen Teile des Hauptstengels als f. erecta, die unteren und Seitenstengela ' s f- laxa ausgebildet sein können. f. pusilla DC. ( Nasturtium palustre DC. var. pusillum DC," Nasturtium palustre DC. f. mmor Hut., = Sisymbrium pusillum Vill., = N. palustre DC. var. gelidum*Iurr). Zwergform; nur P/j bis 6 cm hoch. Stengel aufrecht oder dem Boden anliegend, kürzer als die grund-s tändigen, mit breiten Abschnitten versehenen Laubblätter oder von diesen kaum überragt. Schötchen 2 bis 5,Sut ausgebildet, auf kürzeren Stielen in kurz gedrungenem Fruchtstand. Wurzel dick, holzig (Form der höherenLa gen der Alpen z. B. in Tirol bei Sexten, am Lago di Forel, am Monte Peller, Seiseralpe, bei San Pellegrino°ei Fleims auf dem Monte Bondone, auf dem Monte Rovere zwischen Lavarone und Luserna. In der Schweizartl S. Bernhardino, am Passo delle Scale, bei Samaden). var. montäna Brügger. Niedere, sparrig ver-neigte Pflanze mit fast gleichmässig fiederteiligen Laubblättern und eilänglichen bis länglichen, die Stiele anan ge fast übertreffenden Schötchen (Landeck in Tirol; in Graubünden bei Bevers und Samaden, im Ober-

nalbstein zwischen Reams und Salux, Lenzerheide, Bernhardin). f. microcarpa Beck. Schötchen mehrelu psoidisch, kürzer oder höchstens so lang als ihre Stiele, höchstens 4 mm lang. Griffel 0,5 bis 0,7 mm langSeltener). f. f dl lax Beck. Obere Laubblätter nicht fiederspaltig, länglich-rhombisch, nur mit einigen un-S'eichen Zähnen versehen (Selten).

Roripa Islandica ist Kosmopolit. Im Gegensatz zu den übrigen Arten der Gattung vermag die

anze recht verschiedenartige Standorte zu besiedeln. Ebenso häufig wie am zeitweise überschwemmten

er erscheint sie in Gesellschaft von Roripa amphibia (pag. 310). Andererseits finden wir sie im Auenwald

ini Alnetum incänae et glutinosae mit Brachypodium silvaticum, Carex remota, C. brizoides, Juncus effusus,

'«pendula Ulmaria, Angelica silvestris, Symphytum officinale, Solanum Dulcamara, Scrophularia nodosa usw.

au % ist die Art auch auf feuchten Niederungswiesen, in den Kämpen, auf der Strandwiese, an sumpfigen

'eilen, in Wiesenmooren anzutreffen. Die kurze Lebensdauer macht sie auch auf Ruderalstellen, auf Schutt,