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ze it 1 mm lang (So bisher nur in Griechenland). — d) Nach der Beschaffenheit des unteren Frucht-gliedes: var. austrälis Cosson ex Lor. et Barr. 1876 (= var. Aegypti'aca Cosson 1883/87 pro parte,= f. pennati'fida Fiori et Paoletti pro parte, = C. maritima Desf., Boiss., ■ C. litorälis Jordan, = C. mari-tima „forme" C. litorälis Rouy etFouc.). Anhängsel an der Spitzeues unteren Fruchtgliedes ver-längert (etwa 2 bis 2,5 mm lang),abwärts gerichtet (So vorzugsweisel m Mittelmeergebiet, kaum bei uns)."— var. auriculäta Post. UnteresFruchtglied unterhalb der Mitte mitöhrchen- oder hornförmigen, ab-wärts gerichteten Anhängseln (So'U Syrien beobachtet). — var. Bäl-*->ca (Jordan pro spec.) Rouy et*' ouc. (= var. Aegyptiaca CossonPro parte). Anhängsel an derSpitze des unteren Fruchtgliedeskurz (etwa 1 mm lang) und stumpf,meist abstehend (Taf. 130, Fig. 1 b).Dies im nördlichen Gebiete dieVorherrschende Form. — var.e dentula (Jordan pro spec. neeHooker) Rouy et Fouc. (= C. Sera-Pionis Lloyd et Fouc, = C. mari-tima var. maritima Cosson proParte). Anhängsel an der Spitze^ e s unteren Fruchtgliedes sehrkurz bis verkümmert (höchstens">5 mm lang). So vorzugsweise anuer atlantischen Küste von Europa,
auch an der Nordsee (selten im Mittelmeergebiet). — var. monosperma (Lange pro spec.) O. E. Schulz(= var. maritima Cosson pro parte). Unteres Fruchtglied an sämtlichen Früchten ohne entwickelten Samen,daher verkümmert, stielförmig; oberes Glied eiförmig, i spitz, am Grunde abgerundet. Laubblätter häufigerUngeteilt (So an der Küste der Nordsee und des Ozeans von der Düne von Helgoland bis nach Portugal).~~ e) nach der Form des ob ere n Fruchtglied es: f. oxycärpa O. E. Schul-. Früchte sämtlich sehr spitz,an der Spitze nur 0,5 mm breit (So von Dalmatien bis zur Ostküste des Schwarzen Meeres). — f. nor-mälis Thellung. Oberes Fruchtglied an der Spitze stumpf, etwa 1 bis 1,5 mm breit (Taf. 125, Fig. 1 und lb)(Häufigste Form). — f. ambly cärp a O. E. Schulz. Früchte sämtlich an der Spitze sehr stumpf, 2,5 mm breit(So in Ostpreussen und Italien). — f. Hispänica (Jordan pro spec.) Rouy. Frucht stark schwammig, ge-dunsen, oberes Glied fast kugelig- 4-kantig, nicht zusammengedrückt, etwa 9 mm breit und dick (So in SpanienUnd Portugal; angenähert auch in Südfrankreich: Bouches du Rhone). — Nach H. v. Klinggräff ändert die"flanze an der Ostsee sehr auffällig mit lang- und kurzgeschnäbelten Früchten ab.
Die Pflanze kann einen sehr hohen Salzgehalt des Bodens ertragen; andererseits gedeiht sie aber auch guta uf salzfreiem Boden. Sie gehört also wie Honckenya peploides zu den fakultativen Halophyten. An den nörd-hchen Meeresküsten liebt sie einen möglichst freien Sand (Bd. I, Fig. 166). Sie findet sich hier oft zusammen mitf-lynius arenarius, Ammophila arenaria, Festuca rubra var. arenaria, Agriopyron junceum (Bd. I, pag. 386), Juncusoalticus, Polygonatum officinale, Epipactis atrorubens, Salix daphnoides var. angustifolia (Bd. III, pag. 25), Cori-s Perrnum intermedium, Salsola Kali, Honckenya peploides (Bd. III, pag. 404), Anthyllis Vulneraria var. maritima, La-
"yrus maritimus, Linaria odora (Bd. VI, pag. 24), Jasione montana, Petasites tomentosus, Hieracium Pilosella undUmbellatum var. dunale, Tragopogon floecosus usw. Speziell auf Helgoland bedecken Atriplex laciniatum, Salsola^ah, Honckenya peploides und Cakile maritima sämtliche niederen Regionen der Dünen und ihres Vorlandes
,s zur oberen Flutmarke. Die mediterrane Dünenvegetation, der sich unsere Art beigesellt (Fig. 775), besteht
aufig aus Medicago marina, Tamarix Gallica, Echinophora spinosa, Calystegia Soldanella, Plantago Psyllium
Und Scolymus Hispanicus (Schiffner). — Der Geschmack der Pflanze ist scharf und zugleich etwas salzig.
Die violetten (selten weissen) Blüten sind sehr wohlriechend. Die Kelchblätter schliessen eng zusammen
n d halten die Nägel der Kronblätter aufrecht, so dass eine 4 bis 5 mm lange Röhre entsteht, die nicht selten
Fig. 775.
Cakile maritima Scop., auf dem Lido bei Venedig.Phot. F. Dopfer, München.