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"n Hafen von Mannheim [Zimmermann]); f. apetalum Thellung. Kronblätter völlig fehlend (Schöneberg beiBerlin 1906, Thellung). — Durch abweichende Ausbildung der Frucht weichen ab: f. Ucrai'nicum (BlonskiSllb S. Sinapistro) Thellung (= S. Sinapistrum f. trichocärpum Busch). Frucht zerstreut behaart (So in derUkraine und im Kaukasus; ob auch bei uns?); f. brevisiliquum (Busch sub S. Sinapistro) Thellung. Fruchtnu r bis 3'/jcm lang. —Stärker verschieden (wohl eine eigene Rasse) ist: var. rigidulum (Decaisne pro spec.)Thellung (== S. Pannonicum ß rigidulum Boissier, = S. obtusängulum Aucher nee Schleicher sec. Fourn.).Pflanze niedrig, steifllich. Laubblätter derber, die oberen mit verkürzten, länglich-lanzettlichen Abschnitten. Soeinheimisch in Arabien und in Südwestasien; einmal (1906) verschleppt im Hafen von Mannheim gefunden.
1238. Sisymbrium Orientale L. (= S. Waltheri Crantz pro parte [quoad syn. Walth.!],^ S. Colümnae 1 ) Jacq., = Pachypödium Columnae Webb, = Hesperis Columnae O. Kuntze,~ Phryne Columnae Bubani, = Crucifera Columnae E. H. L. Krause, = S. Erysimastrumß Lam., = S. pätens Mönch?, = Brassica patens Murray? ex Mönch, — S. villösumMönch, = S. flexuösum Dulac, = S. altissimum L. herb., Gouan, Bertol.?, Acloque et alior.,n ec L. spec. pl., = S. Irio Crantz nee L., = S. Loeselii Gouan, Thuill., Lapeyr., Pourretherb., Balbis, Badarö et alior., nee L., = Nasturtium Loeselium E. H. L. Krause [excl. syn.],= S. Loeselii forma mollis Sommier et Levier?, = S. Austriacum Lutz in Mitteil. Bot. Ver.Freiburg und Baden Nr. 19 [1885], pag. 168? [Mühlau bei Mannheim; cf. Lutz in Mitteil.Bad. Landesver. f. Naturk. Nr. 247/8 (1910), pag. 369], nee Jacq., = S. Sinapistrum Schinzm Bull. Herb. Boiss. 1902, pag. 349 nee Crantz). Orientalische Rauke. Ital.: Sisembro
lanuginoso. Fig. 774e und f.
Pflanze ein- bis zwei-, meist überwinternd-einjährig, mit blasser, spindelförmigerWurzel. Stengel aufrecht, meist kräftig, etwa (25) 40 bis 50 (90) cm hoch, stielrund, oftkantig-gestreift, wenigstens oberwärts zumeist ästig, von einfachen, ziemlich kurzen (meistunter 1 mm langen), weichen, weisslichen, abstehenden oder etwas rückwärts gerichtetenHaaren ± dicht flaumig-zottig, selten fast verkahlend. Laubblätter graugrün, gleich demStengel ± flaumig bis zottig. Grundblätter (zur Blütezeit oft abgestorben) rosettig, lang-gestielt, mit jederseits etwa 4 breit dreieckig-eiförmigen, stumpfen, nach der Spitze zu-sammenrückenden und mit dem Endlappen verschmelzenden Abschnitten, einzelne auchungeteilt und fast ganzrandig. Untere und mittlere Stengelblätter schrotsägeförmig-fieder-spaltig, mit jederseits 2 bis 4 eiförmig-lanzettlichen, abwärts gerichteten, stumpflichen, amVorderrand meist eckig-gezähnten, am Hinterrand fast ganzen, am Grunde jedoch in derRegel mit einem öhrchenförmigen Läppchen versehenen Abschnitten und meist dreieckig-spiessförmigem Endlappen; oberste Stengelblätter linealisch-lanzettlich, gestielt oder stiel-artig verschmälert, meist 3-teilig-spiessförmig mit rückwärtsgerichteten, schmalen Seiten-Und stark verlängertem Endabschnitt oder auch völlig ungeteilt bis ganzrandig. Blüten-stände anfangs dicht halbkugelig, später traubig verlängert. Blütenstiele (normal) trag-blattlos, kürzer als die Blüten, zur Blütezeit dünn, meist behaart. Blütenknospen schmal-ellipsoidisch. Kelchblätter etwa 3 1 /* bis 5 mm lang, aufrecht, elliptisch, stumpf; die seit-lichen am Grunde schwach höckerartig vorgewölbt. Kronblätter ungefähr doppelt so langa ls der Kelch, blassgelb (verwelkt weiss), breiter oder schmäler verkehrt-eiförmig, in einenetwa gleichlangen Nagel verschmälert. Staubbeutel etwa 1 1 ß mm lang, linealisch-pfeilförmig.Früchte auf etwa (3) 4 bis 8 mm langen, unter 45 bis 60° abstehenden, zur Reifezeit starkverdickten (der Frucht selbst an Dicke fast gleichkommenden) Stielen aufrecht- bis fastw agrecht-abstehend, linealisch-zylindrisch, etwa 4 bis 10 cm lang (bei ausländischen Formen
] ) Nach Fabio Colonna (latinisiert Columna), geboren zu Neapel um 1567, gestorben ebenda 1650,Verfasser zweier Kräuterbücher („Phytobasanos" 1592 und „Ecphrasis" 1616; in dem letzteren Werk wirdunsere Art als „Rapistrum montanum Irionis folio" auf pag. 266 beschrieben und auf Tafel 268 abgebildet).Linne benannte nach ihm die Gesneriaceen-Gattung Columnaea.
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