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15. Stengelblätter teils fiederteilig mit linealischen, entfernten Abschnitten und schmaler Spindel, teilsUn geteilt und ganzrandig, lanzettlich bis linealisch. Seitliche Kelchblätter am Grunde kaum gesackt. Kron-"'ätter blassgelb, etwa l'/s mal so lang als der Kelch. Fruchtstiele abstehend; Früchte von der Spindel undv °n einander entfernt. Griffel deutlich, x /> Di s 8 /* 0) mm lan g......S. polymorphum (s. oben).
15*. Untere und mittlere Stengelblätter dreieckig-eiförmig bis dreieckig-lanzettlich, am Grunde meistnederig-eingeschnitten mit oft spiessförmig abstehenden Ecken; obere lanzettlich, oft ganzrandig. SeitlicheKelchblätter am Grunde deutlich gesackt. Kronblätter lebhaft gelb, fast doppelt so lang als der Kelch."Uchtstiele bogig aufstrebend; Früchte der Spindel genähert, meist büschelig gedrängt. Griffel fehlend oderse hr kurz (nur vereinzelt bis '/» mm lang)................S. W olgense nr. 1233.
16. Blüten klein, unansehnlich. Kelchblätter 2 bis 2 1 /* mm lang, am Grunde nicht gesackt. Kron-blätter wenig länger (kaum l'^mal so lang), blassgelb. Junge Früchte die geöffneten Blüten überragend.Pflanze kahl oder feinflaumig.......................S. Irio nr. 1234.
16*. Blüten grösser. Kelchblätter meist 3 bis 3 1 /» mm l an g! die seitlichen am Grunde + deutlichgesackt. Kronblätter meist doppelt so lang als der Kelch, goldgelb. Junge Früchte die Blüten nicht überragend. 17.
17. Pflanze meist zweijährig, fast kahl oder der Stengel zerstreut mit wagrecht abstehenden oderaufwärts gebogenen Börstchen besetzt. Griffel ( s /.i) 1 bis 2 mm lang . . . . S. Pyrenaicum nr. 1235.
17*. Pflanze ein- oder überwinternd zweijährig. Stengel (wenigstens unterwärts) und Laubbjätterrauhhaarig, mit langen (1 bis 2 mm), dünnen, weissen, am Stengel abwärts gerichteten Haaren. Griffel fastfehlend (höchstens '/»mm lang)....................S. Loeselii nr. 1236.
18. Kronblätter blassgelb (nur getrocknet weisslich). Frucht linealisch, nach der Spitze nichtPfriemlich verjüngt. Scheidewand (normal) dick, schwammig (Fig. 774 c). Zipfel der unteren Laubblätter (beiguter Ausbildung) am Grunde geöhrt.......................... 19.
18*. Kronblätter weiss. Frucht pfriemlich verschmälert. Scheidewand dünn. Laubblätter leier-förmig, ihre Zipfel am Grunde nicht geöhrt.............. S. erysimoides(s. oben).
19. Pflanze grün, unterwärts (seltener auch oben) zerstreut lang borstlich-rauhhaarig. Obere Stengel-blätter meist ungestielt, fiederteilig, mit 5 oder mehr linealischen, ganzrandigen Abschnitten; nur die alier-obersten 3-teilig. Kelchblätter zur Blütezeit wagrecht abstehend; die 2 äusseren unter der Spitze gehörnelt.Griffel kurzzylindrisch, kaum V» mm lang...............S. altissimum nr. 1237.
19*. Pflanze dicht grau-weichhaarig, selten + verkahlend. Obere Stengelblätter gestielt, spiessförmig3-teilig bis ungeteilt. Kelchblätter aufrecht, nicht gehörnelt. Griffel 1 bis 2 mm lang, zur Reifezeit keulenförmig.
S. Orientale nr. 1238.
^227. Sisymbrium pinnatifidum (Lam.) Lara, et DC. [non Forsk. quod = S. Irio L. testeP*C.] (= Arabis pinnatifida Lam., = Bräya*) pinnatifida Koch, = Descurainia pinnatifidaWebb, = Arabidöpsis 2 ) pinnatifida Rupr., = Phryne pinnatifida Bubani, = StenophrägmaPmnatifidum Prantl, = Sisymbrium dentätum All., = Arabis dentata Clairv., = Arabidöpsisdentata Dalla Torre, = Erysimum dentätum Calestani, = Cardämine runcinäta Pourret proParte, = S. bursifölium Gouan, Vill., Re, Suter, Lapeyr. etc. nee L., = Cardämine parviflöraPourret herb, nee L. sec. Bubani, = C. heterophylla Lapeyr. herb. sec. Bubani). Fieder-spaltige Rauke. Fig. 770a bis d.
Ausdauernde, meist (2 1 /*) 5 bis 20 cm hohe Alpenpflanze mit ziemlich kräftiger,oberwärts von faserigen Blattüberresten bekleideter und meist mehrköpfiger Grundachse.Stengel mehrere, aufsteigend bis aufrecht, von sehr kleinen, meist 3-strahligen Sternhaaren(Fig. 770d) + dicht feinflaumig, beblättert, oberwärts meist ästig; die Aeste in Blüten-stände auslaufend. Grundblätter rosettig zusammengedrängt, gestielt; die ersten verkehrt-ei förmig, ungeteilt (nur etwas buchtig oder seicht gelappt, seltener ganzrandig), die folgendenie ierförmig-fiederspaltig mit ziemlich kurzen, stumpfen Seitenlappen und oberwärts ver-breiterter und undeutlich werdender, in den grossen Endlappen übergehender Spindel, feinsternhaarig-flaumig und ausserdem oft am Stiel von einfachen, borstlichen Haaren bewimpert.Unterste Stengelblätter oft den Grundblättern ähnlich; mittlere und obere ungestielt,
') Von Sternberg und Hoppe 1815 nach Franz Gabriel Grafen vonBray, geboren zu Rouen am 24. Dez.
'765 oder 1775, gestorben zu Irlbach (Bayern) am 2. Sept. 1832, Präsidenten der Regensburger Sozietät, benannt.
2 ) Von Arabis, Name einer Pflanzengattung (vgl. später) und gr. oipig [öpsis] = Gesicht, Aussehen.