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eit 1880 auf dem Engelberggrat bei Zofingen künstlich eingebürgert. Fehlt in Deutsch-end und in O est erreich im wildwachsenden Zustand vollständig.
Allgemeine Verbreitung: Spanien, Süd- und Südostfrankreich (nordwärts bisZUm Dept. du Doubs in der Umgebung von Montbeliard), Schweizer Jura, Italien, Dobrudschaund Krim (hier in der var. vermiculäta [Willd.] DC); ausserdem gelegentlich Zierpflanze.
Aendert ab: f. rubella Lüscher mit rötlichen Blüten (Ravellenfluh). — Ferner nach der Blattform
Und Behaarung: var. ro smarinif ö lia ') Gaudin (Fl. Helv. VI, pag. 360). Laubblätter dicklich, spitz, kahl (Hieher
,e Schweizerpflanze). — var. thymbrif ölia 2 ) DC. Laubblätter dick, linealisch-lanzettlich, spitz oder spitzlich,
w irnpert. — var. corifölia Sweet. Laubblätter dünner, kurz, ähnlich denen von Erica oder der Primulacee
oris Monspeliensis L., stumpf, nicht bewimpert (In der Kultur). — var. recurvifölia Rouy et Foucaud.
Laubblgebog
atter linealisch, lang, an der Spitze kaum verbreitert und etwas bespitzt, zurückgekrümmt oder abwärts°gen, nicht oder kaum bewimpert. — var. vermiculäta (Willd.) DC. (= I. vermiculäta Willd., = I. saxa-alias nee L.). Laubblätter stumpf, etwas bewimpert (Krim).
Die Kelchblätter sind ausgebreitet, die Kronblätter in der Regel weiss und in ihrer Gesamtheit
Jgornorph. Der Durchmesser der Kronen der äusseren Blüten jedes Blütenstandes beträgt etwa 5 mm, der
Mneren nur etwa die Hälfte. Die Narbe steht zwar tiefer als die nach innen aufspringenden Antheren,
i " drehen sich zur Zeit der Vollblüte die Antheren der 4 langen Staubblätter nach aussen, und die 2 kurzen
uoblätter spreizen seitlich, so dass die Blüte in diesem Stadium zur Bestäubung auf Insektenbesuch ange-
-sen ist. Nach der Befruchtung färben sich die Staubfäden und Griffel violett. — Diese interessante Jura-
nze steht in der Schweiz unter staatlichem Schutze.
u 5. Iberis intermedia Guersent (= I. divaricäta Tausch, = Crucifera divaricata Krause,
k Boppardensis Jord., = I. amära Scop. nee L., = I. umbellata Host, Bartl., Bertol.,
Ulfen et auet. nonnull., Aschers. Fl. Brand, et A. et G. Fl. Flachl. pro parte [„die wilden
Xe mplare von Triesf] nee L., = I. linifölia Rchb. pro parte nee L.). Mittlerer
Bauernsenf. Ital.: Iberide rosea. Fij
Ein- oder (in Deutschland wohl stets) zweijährig,
- ) o0 bis 60 cm hoch. Stengel aufrecht, meist abstehend
^ stl g, beblättert, kahl, kantig. Laubblätter lanzettlich, 2 bis
Crn ^ an g, spitz, kaum gestielt, die des ersten Jahres meist
ei derseits mit 1 bis 2 Zähnen, die des zweiten Jahres
6 nzrandig, die oberen stets ganzrandig, kahl. Blüten in
? e drängter, doldenähnlicher Traube, die sich später
r aubig verlängert. Kelchblätter breit eiförmig, rötlich,
w a 2 mm lang. Kronblätter weiss bis blasspurpurn
er pfirsichrot, die äusseren (strahlenden) etwa 7 bis
mm lang. Fruchtstiele bogig abstehend, abgeflacht,
der inneren Seite sehr kurz und fein flaumig, die
eren meist etwas länger, die oberen kürzer als dierr
ig. 758.
ig
nicht. Diese (Fig. 758 b) je nach der Ausbildung
r ^hägel in der Form stark wechselnd, breiter oder
mäler elliptisch oder verkehrt-eiförmig bis rundlich,
der Spitze breit ausgerandet, etwa 6 bis 8 : 4 bis
mm. Fruchtklappen unter der Mitte gekielt, dann
. ZUr Spitze plötzlich breiter geflügelt. Flügellappen
• s sehr spitz, etwas auseinanderstehend, etwa 1 /2 so
^ n S als die Höhe des Fruchtfaches. Griffel bei der
e die Ausrandung meist nicht überragend. Same
Wa 17« : 3 mm, halbeiförmig. — VI, VII.
Fig. 758.
Iberis intermedia Guers. a Habitus( B /a natürl. Grösse), b Frucht.
) Die Laubblätter erinnern in der Gestalt etwas an diejenigen des Rosmarins (Rosmarinus officinälis L.).) Wegen der Aehnlichkeit der Laubblätter mit denen der Labiate Thvmbra spicata L.