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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
Entstehung
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85
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stellenweise (so namentlich im ostelbischen Norddeutschland) auf sandigem Oedlandvöllig eingebürgert.

N In Deutschland im nordostdeutschen Flachland seit ca. 1885 hin und wieder eingeschleppt (z.B.

• u ™ppm 18/9, Berlin seit 1885, Charlottenburg, Birkenwerder, Bahnhof Lnianno [Kr. Schwetz] seit 1885,

au [Kr. Danzig], Thorn, Damerau [Kr. Kulm]), namentlich in West- und Ostpreussen verbreitet und meist

Sandig; Posen: Bromberg; Pommern: Swinemünde, Stettin (1900), Misdroi (seit 1860), Demmin (1890);

19n klenbUrg: Schwerin ( seit 18 97); Hamburg (seit 1885), Kuxhaven (1890), Bremen (1892), Kettwig a. d. Ruhr

(Bonte!), Döhren bei Hannover, Crimderode (Regbez. Hildesheim) 1897; in Anhalt mehrfach: Bernburg,

s au, Rosslau, Hautwollfabrik Rodleben; Dresden, Crossen bei Zwickau, Magdeburg (1866); Mühlberg a. Elbe

e z. Merseburg); Halle a. S.; Schlesien: Görlitz (1886, 1896), Breslau, Neusalz, Freystadt. Bayern: Nürnberg;

z - Ludwigshafen seit 1880 eingebürgert. Baden: Mannheim seit etwa 30 Jahren beständig; Karlsruhe; Rohrhof-

i Wetzin § en ; einmal bei Achkarren am Kaiserstuhl. Elsass: Strassburg, Kolmar (1898). In O esterreich

ro ' (Bahnstationen Landeck, Stams, Roppen, Telfs; an der Oberinntalbahn seit ca. 1880 verbreitet [namentlich

CP nnsbruc k]; Bozen [Sigmundskron, Gries-Bozen und am Bahnhof der Bozen-Meranerbahn], Trient), Vorarlberg

,-a. " Ircn , Dalaas, Station Sulz-Röthis). In der Schweiz früher bei Orbe; mehrere Bahnhöfe des Wallis

j Sitten, Visp, hier eingebürgert), Bern, Zürich (im Güterbahnhof seit ca. 1898 in Menge eingebürgert),

unden (einmal im Avers; Celerina-Samaden und Beversertal).

Allgemeine Verbreitung: Nord-Amerika, besonders Kanada, Britisch Kolum-und Nordstaaten der Union; vereinzelt (verschleppt?) in Mexiko; adventiv in Europa' g and, Niederlande, Deutschland, Dänemark, südliches Schweden und Norwegen, Russ-in mnland, Polen, Prov. Czernigow], Schweiz) sowie in Korea und wohl noch anderwärts.

Aendertab: f. microcärpum Thellung. Schötchen kaum 2mm breit (Strand von Neu-Vor-

ro: Halbinsel Daro, bei Prerow, leg. Bornmüller 1909). — var. pubecärpum (A.Nelson pro spec.)

un g> Schötchen auch bei der Reife fein-flaumig (einmal [1886] verschleppt bei Orbe im Kanton Waadt).

y 4; Lepidium Virgfnicum L. (= Thläspi Virginicum Cav., = Th. Virginiänum Poiret,

- u ueptium Virginicum Rafin., = Iberis Virginica Rchb., = Cynocärdamum Virginicum Webb

_ ertn -, = Nastürtium Virginicum Gillet et Magne, = Crucifera Virginica Krause, = L.

eris k. ex descr. et herb., excl. syn. et loc, = Nastürtium Iberis Gärtner, Meyer et Scherbius

uescr., = Clypeola Caroliniäna Walter, = L. diändrum Medikus, = Nastürtium diandrum

. °_ ncn J = L. triandrum Stokes, = L. Pollichii Roth, = L. incisum Roth nee alior., = L. Iberis ß

isum Schweigger, = Iberis angustifölia Roth, = L. mieröpterum Miquel, = L. mäjus

rraq, = Nastürtium majus O. Kuntze, = L. ruderale ß completum Beck?). Virginische

Kresse. Fig. 753a bis d.

kräftic

Ein- bis zweijährig. Pflanze meist 30 bis 50 cm hoch, hellgrün, geruchlos oder (bei

'gen und saftigen Exemplaren) angenehm nach Garten-Kresse riechend. Wurzel dünn,

lass. Stengel meist einzeln, aufrecht, von schlanken, spitzen, aus abstehendem Grunde

°gig-angedrückten Haaren + flaumig (selten verkahlend), oberwärts trugdoldig-ästig; Aeste

ihre Verzweigungen in Blütenstände auslaufend. Grundblätter mit etwas sichelförmig

gebogenen, verhältnismässig langen ( x /a mm) Börstchen besetzt, leierförmig-fiederteilig, mit meist

grossem, rundlich-eiförmigem, gekerbtem Endlappen und nach dem Grunde rasch an Grösse

ne " me nden, halb eiförmigen, am Vorderrand konvexen und gekerbten bis eingeschnittenen

ei tenlappen, mit Stiel bis 8 cm lang; Blattspindel oberwärts verbreitert und wegen der

usammenfliessenden Lappen undeutlich. Untere Stengelblätter den Grundblättern ähnlich,

er mit weniger zahlreichen, sehr kleinen Seitenlappen und verkehrt-eiförmigen Endlappen;

^ttlere meist + 3 cm lang und + 5 mm breit, länglich-lanzettlich oder lanzettlich, am

gründe stielartig verschmälert, spitz, scharf sägezähnig mit meist etwas auswärts gebogenen

^ahnen, besonders am Rande von schlanken (1 : 4 bis 6), aufwärts gekrümmten Börstchen

ewim Pert; obere oft U/2 cm lang und 2 mm breit, linealisch-lanzettlich bis linealisch, spitz,

m Rand mit schlanken (1 : 3 bis 5), bogig angedrückten Härchen besetzt. Blüten ansehn-