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lanzettlichen, am Rande gezähnten, die übrigen mit + ganzrandigen, lanzettlich - linealenAbschnitten. Grundständige Laubblätter 1 bis 3, stets rundlich-nierenförmig (Bucht ge-schlossener), bis fast 10 cm breit, am Rande einfach gekerbt-gezähnt, meist etwas leder-artig, + behaart; ausserdem sind gewöhnlich 2 oder mehr blattlose Scheiden vorhanden.Blüten 2 bis 2,5 cm im Durchmesser. Perianthblätter behaart, anliegend (Fig. 697b). Honig-blättter goldgelb, verkehrt-eiförmig, bis 12 mm lang, oft nur teilweise entwickelt. Früchteeiförmig, beidseitig bauchig gewölbt, 3 bis 4 mm lang, weich-sammethaarig, mit kurzem,geradem, an der Spitze hakig gebogenem Schnabel (Fig. 69/ e) auf behaartem Frucht-boden. — IV bis V (VII).
Selten in lichten, feuchten, humosen Laubwäldern, auf feuchten Wiesen, an Quell-rändern ; nur im östlichen Teil.
In Deutschland zerstreut in Ostpreussen, Westpreussen (nicht überall, fehlt z.B. in den KreisenStuhm und Marienwerder), in Posen (Rozniaty Wald, Schubin, Bromberg), Schlesien und ganz vereinzelt imöstlichen Oberbayern (Wagingersee). In Oesterreich vereinzelt in Schlesien (Teschen, Weidenau, Niklasdorf),Böhmen (Zwittau, Rziczkatal bei Brunn, Prossnitz, Littau, sonst nur im Osten: Ung.-Hradisch, Bisenz, Wsetin,Prusinowitz, Rajnochowitz, Mistek), Böhmen (Tetschen, Jicin, Jaromef, B.-Triibau, Deutschbrod. Humpoletz,Pardubitz, Kaiserwald) und in Niederösterreich (im Walde des Zeiselberges beiSebarn; angeblich auch Wolfs-undEdelstal bei Hainburg). In der Schweiz nur im Engadin (bei Pontresina und auf der Bernina bis 2100 m).
Allgemeine Verbreitung: Süd- und Mittelrussland, Mitteleuropa (fehlt in West-deutschland, Holland, Frankreich).
Aendert etwas ab: var. elätior Fries (== var. typicus Abromeit). Pflanze höher. Laubblätter derb. —var. plebejus Fries. Pflanze niedriger. Laubblätter zarter. — var. flab ellif ölius (Heuffel). Stengelblätternur bis etwa zur Mitte handförmig-geteilt, zuweilen etwas gestielt (Schlesien). — var. palüster Rlkli. Honig-blätter + verkümmert (Paraüeiform zu R. auricomus L. var. palüster Hegetschw.). — Diese Art, welche mitR. auricomus durch Uebergänge und hybride Formen (? = var. fallax Wimm. et Grab.) verbunden ist, ist imGebirge selten typisch ausgebildet, so dass es oft schwer fällt, die beiden Arten auseinanderzuhalten.
R. Cassubicus erscheint nach Scholz in der Schluchtwaldflora längs der Weichsel in Gesellschaftvon Cimicifuga foetida (pag. 497), Aconitum variegatum, Agrimonia odorata, Centaurea Jacea, PleurospermumAustriacum, Geranium silvaticum, Lithospermum officinale, Bromus asper var. Benekenii, Vicia dumetorum,Astragalus Cicer, Equisetum pratense und maximum. Höchst eigenartig ist das isolierte Vorkommen imöstlichen Oberbayern und im Engadin; vielleicht können in Zukunft noch Zwischenstationen festgestellt werden.In Oberbayern (bei Waging, 520 m) erscheint R. Cassubicus in Waldschluchten neben Caltha palustris undLeucoium vernum (Bd. II, pag. 309).
1131. Ranunculus PyrenaieUS L. Pyrenäen-Hahnenfuss. Taf. 117, Fig. 6 und Fig. 702f bisi.
Ausdauernd, (5) 10 bis 15 (40) cm hoch, am Grunde mit zerfaserten Blattresten.Wurzelstock sehr kurz, senkrecht, mit zahlreichen langen, kräftigen Seitenwurzeln. Stengelaufrecht, unten kahl, mit 1 oder mehreren den Grundblättern ähnlich gestalteten, kleinenStengelblättern, 1- bis mehr- (10-) blutig, mit wollig behaarten Blütenstielen. Grund-ständige Laubblätter schmal-lanzettlich, 2 bis 5 (28) mm breit, allmählich in den amGrunde bescheideten Stiel verschmälert, ganzrandig, bogennervig, kahl. Blüten aufrecht,bis 2 (2,5) cm im Durchmesser, weiss. Perianthblätter 5, schmal-eiförmig, kahl, kürzer alsdie breit-eiförmigen, abgerundeten, am Rande oft schwach wolligen Honigblätter. Nektarium2-lippig (Unterlippe kürzer als die Oberlippe). Staubblätter gelb, kürzer als die Honigblätter.Früchte trapezförmig, glatt, bauchig aufgeblasen, 3 mm lang, 2 mm breit, 1,8 mm dick,mit kurzem,-wenig gebogenem Schnabel (Taf. 117, Fig. 6a). — V bis VII.
Selten (fehlt oft auf weite Strecken hin) auf etwas humosen und sonnigen Hängen,auf feuchten Weiden der Alpen, von ca. 1750 bis 2780 m; besonders auf Kalk.
Fehlt in Deutschland gänzlich (die Angaben für die Zugspitze und Riffelspitze sind sehr unwahrschein-lich). In Oesterreich einzig in Vorarlberg (Schindlerspitze am Arlberg 2300 m), Tirol (ziemlich verbreitet) undKärnten (z. B. Reichenauer Garten). In der Schweiz im Wallis (besonders in der Südkette), Berner Oberland