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Tafel 119.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Ranunculus Lingua {$&g. 549). Blütenstengel,la. Honigschuppe.Ib. Früchtchen.
2. Ranunculus Flammula (pag. 550).2 a. Honigblatt.2 b. Früchtchen.
3. Ranunculus Flammula subsp- reptans(pag. 551). Habitus.
4. Ranunculus arvensis (pag. 552). Habitus.
Fi
g. 4 a. Honigblatt.4b. Fruchtstand.
4 c. Reife Teilfrucht.
5. Ranunculus sceleratus (pag. 552). Habitus.
5 a. Früchtchen.
6. Ranunculus polyanthemus subsp. Breyninus(pag. 595). Habitus.
6a. Honigschuppe.
6 b. Früchtchen.
entwickelten und die nur infolge der Kälte an ihrer Weiterentwicklung verhindert worden sind. Sowohl die Land-wie die Schwimmblattform ist befähigt auf salzhaltigem Boden zu wachsen, ohne besondere Abweichungen zuzeigen. Die beiden Kotyledonen der Keimblätter sind 3 bis 15 mm lang. Das Auskeimen der Samen erfolgtjedenfalls bald nach der Samenreife. Nach Ernst Lehmann bedürfen die Samen zur Keimung des Lichtes.Immerhin keimen sie nach vorheriger Belichtung und Befruchtung mit Nährlösung auch im Dunkeln. DiePflanze ist sehr scharf und stark giftig. Legt man das frische Kraut auf die Haut, so zieht es leicht Blasen.Früher war R. sceleratus als Herba Ranunculi palustris vel aquatici im Gebrauch. — Diese einjährigeArt erscheint nicht selten an massig feuchten Uferrändern (vgl. pag. 311), andrerseits auch als Ruderalpflanze nebenPolygonum Hydropiper (pag. 202), mite oder Persicaria (pag. 200), Rumex crispus, Geranium molle oder pusillum,Bromus tectorum (Bd. I, pag. 360) etc.
1118. Ranunculus pygmäeus Wahlenb. (= R. secündus Mart., = R. Tappeinen Bamb.).Zwerg-Hahnenfuss. Fig. 688e bis g und
Ausdauerndes, 1,5 bis 4 (7) cm hohes, kahles Pflänzchenmit verkürztem, knolligem, braunberindetem, abgebissenemWurzelstock und zahlreichen Seitenwurzeln. GrundständigeLaubblätter 1 oder 2, seltener bis 4, gestielt, im Umrissnieren- bis breit-herzförmig, meist 5- (seltener 3- oder 4-)lappig mit nach oben meist verbreiterten Lappen, am Grundebreit-weisshäutig bescheidet. Stengelblätter meist 2, tief 3-(bis 5-) spaltig mit fast schmal-eiförmigen, stumpfen, ganz-randigen Abschnitten, ungestielt. Stengel + aufrecht, 1-blutig,oberwärts seicht gefurcht, kurz feinhaarig. Blüte klein, 5 bis10 mm im Durchmesser, unscheinbar. Perianthblätter 5, eiförmig,blassgelb (aussen öfters etwas rötlich überlaufen), am Grundewie der oberste Teil des Blütenstiels manchmal zerstreutzottig behaart. Honigblätter 5, blassgelb, eiförmig, schwachausgerandet, 4- kürzer als die Perianthblätter. Fruchtstandzylindrisch. Früchtchen sehr zahlreich (50 bis 60), [1 bis1,2 mm lang und 0,8 bis 1 mm breit, eiförmig, glatt, ohne ^Adern, unberandet, mit längerem nach abwärts gebogenem C
Schnabel (Fig. 688 g). ---- VII, VIII. Fi K 688. o und S Früchtchen von Ra.
nunculus Illyricus L,, c von R.
Sehr selten in Schneetälchen, an Gletschern, auf kurz- Fiammuia l. subsp. reptans (L.)
. Schinz et Keller, d von R. sceleratus
rasigen Stellen, in Lawinenzügen der Zentralalpen; von ca. 1800 l. — Ranunculus pygmäeusbis 2000 m. Auf Schiefer und Urgestein.
Hegi, Flora Bd. III.
Wahlenb. e Habitus (natürl. Grösse)./ Honigblatt, g Früchtchen.
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