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gerade, oben breit abgerundet, vorne kurz bespitzt mit gebuchteter Grundlinie, 18 bis20 mm hoch, 15 mm breit. Stiel der Honigblätter bogig, ihr Sporn kopfförmig zurück-gekrümmt. Staubfäden bewimpert. Fruchtknoten kahl. Balgkapseln 10 bis 12 mm lang.Samen dreikantig mit wellenförmig gebogenen, hellen Querleisten besetzt. — VIII.
Einzig in Oesterreich, und zwar in Tirol (auf Alpentriften in Klausen bei Stein-haus, 1900 bis 2300 m) beobachtet.
Diese Art vereinigt mit Merkmalen von A. Napellus die Samenform von A. variegatum.
1083. Aconitum variegatum 1 ) L. (= A. cammarum et rosträtum auct. pl.). BunterEisenhut. Franz.: Aconit panache. Fig. 656e bis k.
Ausdauernd,bis 150 cm hoch.Wurzel wie bei A.Napellus. Stengelmeist ästig, samt der
Traubenspindel,den Blütenstielenund der Aussenseiteder Perianthblätterkahl. Laubblättertief 5- bis 7-teiligmit keilig-rhombi-schen, doppeltfiederlappigen Ab-schnitten. Traubenlocker, die end-ständige nicht mehr-mals länger als die
seitlichen, diesemeist nicht vielspäter aufblühend.Blütenstiele ziem-lich lang, aufrecht-abstehend. Trag-blätter den Laub-blättern ähnlich,kleiner, einfachergeteilt, die Blütenicht überragend
und rasch an Grösse abnehmend. Blüten gross, heller oder dunkler violett, selten blau,weiss oder gescheckt. Helm hochgewölbt, deutlich höher als breit, vorne geschnäbelt.Stiel der Honigblätter gerade, ihr Sporn kopfig zurückgekrümmt. Staubfäden kahl. Frucht-knoten kahl, 3 bis 5. Balgkapseln bis 30 mm lang, an der Spitze schief abgerundet(Fig. 656g). Samen dreikantig mit wellenförmig gebogenen, hellen Querstreifen besetzt(Fig. 656 k). — VII bis IX.
*) Lat. — bunt, weil die Blüten in den ersten Tagen des Aufblühens oft grün und blau gestreift odergescheckt sind (Reichenbach, Uebersicht der Gattung Aconitum, 1S19, pag. 59).
Fig. 656. Aconitum paniculatum L. a Blütenstengel (»/» natürl. Grösse)blatt. d Staubblatt. — A. variegatum L. e Blütenstengel. /FruchtendesGrösse), g Balgkapsel, h Honigblatt. * Staubblatt, k Sam
, b Helm.Exemplar
c Honig-(</a natürl.