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microphyllum Gaud. (= A. laxiflörum Schleich.). Stengel hoch, schlank, locker beblättert mit meisteinfacher, sehr lockerer, nicht beblätterter Traube. Laubblätter fein zerteilt, der mittlere, oft auch dieseitlichen Abschnitte gestielt. Helm hochgewölbt, 17 bis 20 mm hoch, 13 bis 15 mm breit, oben breitabgerundet, vorn kurz bespitzt, am Grunde stark gebuchtet, geschlossen. Südwestliche Schweiz (Wallis,Waadt, besonders in den Alpen von Bex). — var. Grfgnae Gäyer. Pflanze robust, steif. Stengel bis 6 dmhoch. Laubblätter gross, derb, mit unterseits stark hervortretenden Adern und breiteren, oft stumpflichbespitzten Zipfeln. Blütenstand ästig, mit kurzen, dichten, steifen Trauben. Perianthblätter dicklich. Helmmit gerader Grundlinie. Im Gebiete nur im südlichen Tessin (Pizzo di Ruscada, Camoghe); ausserhalb desGebietes in Italien (Grigna-Gruppe).
5. subsp. formÖSUm Rchb. Fig. 655 a bis c. Stengel meist schlank, niedrig, bis 6 dm hoch, locker be-blättert. Laubblätter sehr schmal geteilt, die Zipfel oft etwas verkürzt, aber schmal und zahlreich, meist 2 bis 3 mmbreit, kurz bespitzt. Traube einfach, etwas locker. Tragblätter schmal lineal oder die unteren mehr blatt-förmig und allmählich reduziert. Blütenstiele kurz, aufrecht, manchmal etwas abstehend. Blüten violett. Helmoffen, niedrig bis fast halbkreisförmig mit gerader oder schwach gebuchteter Grundlinie, an der Spitze etwasvorgezogen. Sporn der Honigblätter stumpf. Staubfäden bewimpert, überhaupt die Behaarung wie bei voriger.Salzburger Alpen (Untersberg, Schaf berg). — Hieher: var. Funk iänum (Rchb.) Gäyer. Blattzipfel locker, lanzettlichzugespitzt. Traube sehr locker. Blütenstiele steil aufrecht, die unteren stark verlängert. Sporn der Honig-blätter köpf förmig.— var. Braunii (Rchb.) Gäyer. Blüten klein. Helm niedrig mit heraushängenden Nektarien.Laubblätter mit offener Bucht und kurzen breiten Zipfeln. Beide Varietäten nach Reichenbach am Untersberg,neuerdings (erstere im Berchtesgadener Schonbezirk: Laafeld) wiederum (von K.Magnus) aufgefunden.
d) 6. subsp. hians Rchb. (= A. Clusiänum Rchb.). Fig. 654e, f. Stengel schlank, bis über 1 m hoch, samtder Traubenspindel und den Blütenstielen kahl oder schwach behaart. Laubbätter tief 5- bis 7-teilig mit amGrunde stark verschmälerten Abschnitten und schmalen, meist 2 bis 4 mm breiten, vorgestreckten und zugespitztenZipfeln. Traube einfach oder ästig mit dünnen Seitentrauben. Blütenstiele aufrecht abstehend, an racemösen
Exemplaren manchmal mehr aufrecht, schlank, dieunteren so lang oder länger als die Blüten. Tragblätterlanzettlich bis lineal, die untersten oft noch blattartig,rasch verkleinert. Blüten violett, an der Aussenseitekahl. Helm schmal, klaffend, oben breit gerundet, amGrunde lang verschmälert mit stark gebuchteter Grund-linie und deutlich vorgezogener Spitze. Untere Petalen sehrschmal (Fig. 654f). Sporn der Honigblätter verschmälert,nicht kopfförmig aufwärts gekrümmt, ihre Lippe (oftauch der Stiel) bewimpert. Staubfäden wimperhaarig.Fruchtknoten kahl. — Bayerischer Wald, Böhmerwald,Fichtelgebirge (verbreitet), Riesengebirge (Aupagrund).d*) Sporn der Honigblätter deutlich kopf-förmig nach aufwärts gebogen........ e.
e) 7. subsp. ffrmum Rchb. Fig. 655d bis g.Stengel kräftig, bis über 1 m hoch samt der Trauben-spindel und den Blütenstielen kahl. Laubblätter tief 5-bis 7-teilig, die Abschnitte gegen den Grund zu breit-keilig mit zahlreichen, genäherten, kurz lanzettlichen,2 ] /2 bis 5 mm breiten, stumpflich bespitzten Zipfeln.Blütenstand ästig, die Endtraube meist stark entwickelt,lang und dichtblütig. Tragblätter die Blüten nicht über-ragend, die unteren eingeschnitten und gezähnt, an Grösselangsam abnehmend. Blütenstiele aufrecht-abstehend,die unteren länger als die Blüte. Blüten violett, an derAussenseite kahl. Helm geschlossen, hochgewölbt, sohoch oder höher als breit, mit geradem Rücken, obenbreit abgerundet mit schwach gebuchteter Grundlinieund kurzer, vorragender Spitze. Sporn der HonigblätterFig.654. Aconitum :N ap ellus L. subsp. Lob eli anu m kopfförmig. Staubfäden und Fruchtknoten kahl. —Rchb. a Laubblatt, b Blüte (von der Seite), c Honigblatt. — Sudeten (Riesengebirge, Böhmischer Kamm, Altvater),subsp. hians Rchb. e Honigblatt, f Blüte. — subsp. pyra- r> , -j t^. v , j / i li \ ry,
midaleMill. d Laubblatt, > Honigblatt. /, Blüte. Fig. «und Besktden. Das Vorkommen des (ganz kahlen) Typusd verkleinert. in den Sudeten ist aber noch nicht erwiesen, während