361
Tafel 105.
Erklärung der Figuren.
Rg-
*• Cerastium glomeratum (pag. 363). Habitus.
la. Reife Fruchtkapsel mit Kelch.
!b. Staubblätter.
lc. Querschnitt durch den Fruchtknoten.
Id. Samen.
2. Cerastium caespitosum (pag. 366). Habitus.2 a. Reife Fruchtkapsel mit Kelch.
2b. Läng-schnitt durch die Blüte.2c. Stengelhaar (vergrössert).2d. Samen.
3. Cerastium arvcnse (pag. 374). Habitus.
4. Cerastium arvense subsp. strictum. Habitus.
Fig. 5. Cerastium uniflorum (pag. 368). Habitus.„ 5 a. Kelchblatt.„ 5b. Reife Fruchtkapsel im Kelch.„ 6. Holosteum umbellatum (pag. 377). Habitus.„ 6 a. Samen.„ 6b. Blüte.„ 6c. Kronblatt.„ 6d. Kelchblatt.
„ 7. Moenchia erecta (nr. 989). Habitus.„ 7 a. Blüte mit Kelch.
„ 7 b. Kelchblatt mit 2 Kronblättern und 1 Staub-blatt.
6 Pflanze blass- oder fast gelbgrün. Blütenstiele auch zur Fruchtzeit nicht länger als der KelchStaubfäden kahl.........................C. glomeratum nr. 972.
6*. Pflanze graugrün. Blütenstiele länger, zur Fruchtzeit bis 5 mal so lang als der Kelch. Staubfädengewimpert (Fig. 6Ö3e).....................C. brachypetalum nr. 973.
7. Pflanze nur blühende Stengel treibend. Unfruchtbare Tiiebe fehlend........ 8.
7*. Pflanze neben den blühenden Stengeln meist auch unfruchtbare, beblätterte Sprosse treibend.
G. caespitosum nr. 977.
8. Obere Tragblätter schmal hautrandig (Fig. 601s), die unteren krautig oder nur an der Spitzetrockenhäutig...........................C. pumilum nr. 976.
8*. Alle Tragblätter breit-, an der Spitze mindestens zu 1 / i der Länge hautrandig (Fig. 601 i, k).
C. semidecandrum nr. 975.
9. Tragblätter ganz krautig, den Laubblättern ähnlich. Niedrige ausdauernde Alpenpflanzen mit1- bis 3-blütigem Stengel.............................. 10.
9*. Tragblätter (wenigstens die oberen) hautrandig (Fig. 604f, 605c).......... 12.
10. Kronblätter weit beckenförmig, doppelt bis über doppelt so lang als der Kelch. Zähne der Frucht-kapsel nicht zurückgerollt.............................. 11.
10*. Kronblätter glockig, den Kelch höchstens um Vs überragend. Zähne der Fruchtkapsel zurück-gerollt (Fig. 602d).......................C. pedunculatum nr. 980.
11. Pflanze lockerrasig. Laubblätter bläulichgrün, ziemlich steif. Kronblätter mehr als doppelt soiang als der Kelch. Auf Kalk............_.......C. Iatifolium nr. 978.
11*. Pflanze dichtrasig. Laubblätter grasgrün, weich. Kronblätter nie mehr als doppelt so lang alsder Kelch. Auf Urgestein..................... C. uniflorum nr. 979.
12. Pflanze schlaff, ausläuferartige Sprosse treibend. Unterste Laubblätter spateiförmig, lang gestielt.Nur in Ostpreussen und zerstreut in Oesterreich.............C. silvaticum nr. 981.
12*. Alle Laubblätter sitzend......................... 13.
13. Laubblätter vorherrschend eiförmig oder elliptisch, seltener länglich, in den Blattachseln meistohne beblätterte Sprosse.............................. 14.
13*. Laubblätter länglich-lanzettlich oder lineal, in den Achseln in der Regel mit Blattknospen oderbeblätterten Trieben. Tragblätter mit breitem Hautrand................. . 17.
14. Pflanze zweijährig, ohne beblätterte Seitensprosse. Laubblätter gelblichgrün, behaart, die unterenfast rundlich, die oberen elliptisch. Fruchtstiele aufrecht oder wenig abstehend. Selten in Krain und Küstenland.
C. Sonticum nr. 982.
14*. Ausdauernde Kräuter mit beblätterten Seitensprossen. Fruchtstiele zurückgebogen oder doch
abstehend................................... 15.
15. Alle Tragblätter mit breitem Hautrand. Laubblätter kahl oder fast kahl C. Carinthiacum nr. 984.15*. Tragblätter mit schmalem Hautrand, die unteren zun eilen ganz krautig. Laubblätter + behaart 16.
16. Sprosse kriechend. Laubblätter weichhaarig. Alle Tragblätter hautrandig. C. alpinum nr. 985.16*. Sprosse am Grunde wurzelnd. Laubblätter wenig behaart. Unterste Tragblätter ganz krautig.
C. subtriflorum nr. 983.
17. Stengel und Laubblätter kurzhaarig, aber niemals weissfilzig.....C. arvense nr. 986.
17*. Stengel und Laubblätter dicht weissfilzig (Fig. 605 h). Fabt nur verwildert. C. tomentosum nr.987-
Hegi, Flora. Bd. III. 77