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Tafel 101.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Ciicubalus baccifer (pag. 307). Blütenspross.
» la. Kronblatt mit Staubblatt.
>, 1 b. Querschnitt durch die Fruchtkapsel.
» 1 c. Längsschnitt,
ii 1 d. Samen.
„ 2. Gypsophüa muralis (pag. 310). Habitus.
„ 2 a. Kronblatt.
„ 3. Gypsophüa repens (pag. 311). Habitus.
„ 3 a. Blütenlängsschnitt.
Fig. 3 b. Fruchtkapsel mit Kelch.„ 3c, 3d. Schnitt durch den Samen.„ 4. Gypsophüa fastigiata (pag 313). Habitus.„ 4a. Blüte (vergrössert).
„ 5. Vaccariapyramidata(x>&g. 317). Blütenspross.„ 5 a. Fruchtknoten mit Griffel.„ 5b. Querschnitt durch den oberen Teil des
Fruchtknotens.,, 5c. Querschnitt durch den unteren Teil.
Litorale (Strand bei Pola), Dalmatien, Bosnien, Her-zegowina, Montenegro, Albanien. Griechenland, höhereBerge von Mittel- und Süditalien. — 2. subsp.Jacquiniäna Murbeck et Wettstein. Stämmchenlocker und schlaff. Laubblätter und Internodien ver-längert. Aeussere Hüllblätter eiförmig, ca. 5 bis 8 mmlang, mit kurzem Enddorn, die Blüten nicht überragend(Fig. 5791, m). Kelch bis zum Grunde gleich breit, lederig(Kig. 579 n). Kronblätter nicht ganz bis zum Grunde derPlatte 2-spaltig, ihr Nagel kaum aus dem Kelch heraus-ragend. Zerstreut in Krain (Nanos 800 m, auf Kalk, beiStein), in Istrien (um Trient), im kroatischen Litorale(Buccari, Fiume, Zeng) und Dalmatien. — D. spinosagehört zu jenen illyrischen Gewächsen, welche sich vomMeeresstrande und vom Hügellande bis in die dinnri-schen Gebirge verfolgen lassen. Sie verhält sich alsoin dieser Beziehung analog Allium ochroleucum(Bd. II, pag. 222), Poa pumila (Bd. I, pag. 21 1), Paro-nychia Kapela, Sedum glaucum, Genista radiata,Plantago argentea, Senecio rupestris etc.
CCLVI.Gypsophüa 1 ) L. Gypskraut.
Einjährige oder ausdauernde Kräuteroder Halbsträucher von meist xerophilemHabitus. Blüten zwitterig, meist in reich-blütigen Trugdolden. Kelch kurz, weitglockig, 5-spaltig oder 5 - zähnig, durchtrockenhäutige Streifen voneinander getrennt(Taf. 101, Fig. 4 a). Kronblätter allmählichlr i den Nagel verschmälert, ohne Krönchen(laf. 101, Fig. 2 a), aber zuweilen am Nagelmit Flügelleisten. Staubblätter 10. Griffel 2,
Seltener 3 (Fig. 579 q) Kapsel kurzgestielt, * Blü.enlän K sschnitt q Fruchtknoten mit Gri. . v o ' ^1/' r o ' L. r f s Längs- und Querschnitt durch die Fru<
mit 4 bis fj Zähnen aufspringend. Samen
nierenförmig mit gerundetem Rücken. Keimling gekrümmt (Taf. 101, Fig. 3 c, 3d).
Zu der Gattung zählen über 50 Arten, welche namentlich im östlichen Mittelmeergebiet zu Hausesind. Mehrere Arten (G. acutifolia Fisch., paniculata L. etc.) sind Charakterpflanzen Osteuropas und Sibiriens
') Gr. ytf^oc [gypsos] = Gips und gr. (piXog [philos] s befreundet, liebend; G. repens wächst mitVorliebe auf Kalk- und Gipsboden.
Fig. 579. Drypis spinosa L. a Habitus ('/s natürl. Grösse).* Blüte, c Kronblatr. d Fruchtknoten mit Griffeln, e, / Frucht-kapsel von aussen und im Längsschnitt, g Samen (e, f, » nachReichenbach). — subsp. Linneana. h,i Aeusseres und inneresHüllblatt k Kelch, subsp. Jacquiniäna. /. m Aeusseres undinneres Hüllblatt, n Kelch (Fig. h bis n nach Wettstein). —Gypsophüa paniculata L. o Habitus ('/a natürl. Grösse).
ffeln. — G. muralisngs- un «ruchtkapsel. t Samen.