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aus dem westl. Mittelmeergebiet. — S. Juvenilis Delile, aus dem westl. Mittelmeergebiet (Rüdersdorfbei Berlin, Solothurn in der Schweiz 1906, Bunzlauer Kreis in Böhmen etc.; in Norddeutschland mehrfachunter Serradella gefunden). — S. colorata Poir. (= S. bipartita Desf.), Zierpflanze aus Südeuropa. — S.muscipula L., aus dem Mittelmeergebiet (Hafen von Mannheim, Rüdersdorf bei Berlin). — S. crässsipesFenzl, aus Syrien (Rüdersdorf bei Berlin). — S. portensis L., aus Südwesteuropa (Ruchfeld bei Basel, 1902).— S. vespertina Retz. (= S. hi'spida Desf.), aus dem Mittelmeergebiet (Mannheim). — S. nocturna h. taus dem Mittelmeergebiet (Hafen von Mannheim). — S. inaperta L., ausjdem Mittelmeergebiet (Hafen vonMannheim). — S. Tenoreäna Colla (Südtirol: bei Pergine an der Valsuganabahn). — S. Gräca Boiss. etSprunner, aus dem Balkan (Südtirol: Valsuganabahn bei Pergine und Castelnuovo). — S. remotiflöra Visiani,aus Dalmatien (Südtirol: Valsuganabahn alle Giaje). — S. triner via Seb. et Mauri, aus Südeuropa (Südtirol:mehrfach an der Valsuganabahn). — S. sedoi'des Jacqu., aus dem Mittelmeergebiet (Südtirol: 1889 inRovereto). — S. subconica Friv. aus Südosteuropa und Transkaukasien (Wandsbeck bei Hamburg).
1. Dichtrasige, niedrige Alpenpflanzen mit sehr kurzem, fast fehlendem Stengel. Blüten leuchtendrotfast in dem Polster sitzend .......................S. acaulis nr. 918.,
1*. Stengel stets gut ausgebildet........................ 2.
2. Kelch 20- bis 30-nervig (Fig. 566 d, 567 e), aufgeblasen.............. 3.
2*. Kelch 10-nervig (Fig. 568 i), nicht aufgeblasen, niemals netzaderig.......... 4.
3. Ausdauend. Blütenstand meist reichblütig. Krone weisslich. Kelch 20-nervig, deutlich netzaderig(Fig. 566d), mit kurzen Zähnen. Pflanze bläulichgrün..............S. inflata nr. 899.
3*. Einjährig, wenigblütig. Krone hellpurpurrot (sehr selten weiss). Kelch 30-nervig, nicht netz-aderig, mit pfriemlichen, spitzen Zähnen (Fig. 567 e). Pflanze dicht kurzhaarig . . . . S. conica nr. 900.
4. Blüten in einseitswendigen oder zweizeiligen, oft gepaarten, traubenähnlichen Wickeln. Frucht-träger mehrfach kürzer als die Frucht (Fig. 568 e, m).................... 5.
4*. Blüten in einfachen oder häufiger zusammengesetzten, oft traubig oder rispig angeordneten,trugdoldigen Blütenständen, seltener einzeln........................ 6.
5. Traubenähnliche Wickel einfach. Kelch höchstens 10 mm lang. Kronblätter ganzrandig (Fig.568k, 1),gezähnelt oder etwas ausgerandet.................... S. Gallica nr. 902.
5*. Traubenähnliche Wickel gegabelt, mit einer gabelständigen Blüte. Kelch über 10 mm lang.Kronblätter 2-spaltig (Fig. 568 d)...................S. dichotoma nr. 901.
6. Stengel I- bis 2- (selten 3-) blutig ..................... 7-
6*. Stengel mehrblütig........................... 9.
7. Kelch kahl (Fig. 569 m). Kelchzähne eiförmig, stumpf.............. 8.
7*. Kelch drüsig-behaart (Fig. 569c). Zähne länglich. Einzig im Wallis . . S. Vallesia nr. 903.
8. Nägel der Krone nur wenig aus dem Kelch herausragend (Fig. 569 g), wenigstens der untere Teilder Kapsel im Kelch eingeschlossen (Fig. 569h). Südalpen..........S. saxif raga nr. 904.
8*. Nägel der Krone weit aus dem Kelch herausragend (Fig. 5691), die ganze Kapsel über denKelch emporgehoben (Fig. 569o)...................S. Hayekiana nr. 905.
9. Stengel und Kelch kahl, jedoch oft klebrig (zuweilen unten mit vereinzelten Härchen) . . .10.9*. Stengel (oft auch der Kelch) + dicht flaumhaarig oder rauh (vgl. S. nutans var. glabra) . .15.
10. Blütenstand durchaus trugdoldig. Kronblätter ausgerandet oder höchstens auf l /s zweispaltig(Fig. 569 q)................................... 11.
10*. Blütenstand traubenartig. Kronblätter tief (bis über die Mitte der Platte) 2-spaltig .... 13.
11. Blütenstiele viel kürzer als der verlängerte, keulig-walzliche Kelch. Stengel und Laubblätterbläulich bereift...........................S. Armeria nr. 906.
11*. Blütenstiele länger als der kurze Kelch. Blütenstand locker............ 12.
12. Stengel oben klebrig beringelt. Laubblätter hellgrün........S. Cretica nr. 907.
12*. Stengel nicht klebrig, wie die Laubblätter bläulichgrün. Alpenpflanze. . . S. rupestris nr. 908.
13. Krone am Schlünde ohne Krönchen. Kelchzähne spitz (Fig. 572d) . . . S. Tatarica nr. 912.13*. Krone am Schlünde mit Krönchen (Fig. 571 e, k)................ 14.
14. Kronblätter grünlich bis grünlichgelb. Ost- und Norddeutschland . . S. chlorantha nr. 911.14*. Kronblätfer innen weiss, aussen 'rötlich. Böhmen........S. longif lora nr. 910.
15. Einjährig. Blüten in lockeren, armblütigen Dichasien........S. linicola nr. 909
15*. Ausdauernde Stauden. Blütenstand trauben- oder rispenartig............ 16.
16. Kronblätter ungeteilt, grünlich. Blüten zweihäusig..........S. Otites nr. 913.
16*. Kronblätter zweispaltig.......................... 17.
17- Stengel oberwärts klebrig......................... 18.
17*. Stengel sehr kurz flaumhaarig (nicht klebrig). Kronblatt weiss, ohne Krönchen (Fig. 572 k).
Niederösterreich......................., . S. multiflora nr. 914.