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Tafel 97.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Salicornia herbacea (pag. 254). Habitus.
la. 3 Stengelglieder mit Blüten (vergrössert).
Ib. Einzelblüte (Längsschnitt).
2c. Same von Salicornia.
2. Suaeda maritima (pag. 257). Habitus.
2a. Blüte von aussen.
2b. Blüte im Längsschnitt.„ 3. Obione pedunculata (pag. 235). Habitus der
fruchtenden Pllanze.„ 3a. Zweig von O. portulacoides (pag. 236).
Fig. 3b. Männliche Blüte.
„ 3c. Längsschnitt durch die weibliche Blüte.
„ 4. Salsota Kali (pag. 258). Habitus.
,, 4a. Blütenlängsschnitt.
„ 4b. Blüte von aussen.
„ 5. A marantus retrqflexus (pag.264) Blütenspross.
„ 5a. Weibliche Blüte.
„ 5c. Längsschnitt durch die männliche Blüte.
„ 5d. Perigonblatt derselben.
„ 5e. Längsschnitt durch den Fruchtknoten.
unten dünner, oben dicker, walzlich, etwas zusammengedrückt), meist vom Grunde an mehrfachverzweigt. Aeste kreuzständig, am Grunde oft verholzend, seltener einfach, fleischig,scheinbar ganz blattlos (Stengelglieder nur eine häutige Scheide, jedoch keine ausgebildeten
Fig. 556. Kochia scoparia. a Blattquerschnitt (w Wassergewebe [die Leitbündel enthaltend], z Scheide vonzartwandigen Zellen, welche nur auf der Innenseite Chlorophyll besitzen), b Stengelquerschnitt. c Haar (starkvergrössert). — Haare: d von Co ri sp erm um hy s sop if oliu m, e von C. nitidum. — f Schematischer Stengel-querschnitt von Salicornia herbacea (a Assimilationsgewebe, to Wassergewebe, s Leitbündelscheide). —f Stengelquerschnitt von Suaeda maritima. — Salsola Kali, h Stengelquerschnitt (schematisiert), i ein Stückdavon vergrössert (e Epidermis, a Assimilationsgewebe, r Rindengewebe mit Drusen, m Mechanisches Gewebe mitLeitbündeln, vj Wassergewebe), k Blattquerschnitt (schematisiert), / eine Hälfte vergrössert (/ Leitbündel), m, n Haare.
Blätter tragend. Die Scheide entspricht 2 Blättern). Blüten zwitterig, ohne Vorblätter,meist zu 3 in den Achseln der scheidenförmigen Tragblätter, am Grunde etwas ver-wachsen und in Vertiefungen der Stengelglieder eingesenkt (Fig. 557 a), zu kurzen unddünngestielten, das Ende der Aeste bildenden (zapfenförmigen) Scheinähren vereinigt.Mittelblüte höher stehend als die beiden seitlichen (die 3 Blüten ein Dreieck bildend;Taf. 97, Fig. 1 a und Fig. 557b). Blütenhülle ungeteilt, sackförmig, zur Fruchtzeit schwammig,oberwärts schwach quergeflügelt, die Frucht einschliessend, nur durch einen kleinen Spaltsich öffnend, aus welchem Griffel und Staubblätter herausragen (Taf. 97, Fig. 1 b). Staub-blätter anfangs verborgen, 1 oder 2 (Fig. 557h, i. Sind 2 vorhanden, so verlängert sich dashintere [obere] zuerst). Staubbeutel bespitzt. Fruchtknoten eine 2-hüllige Samenanlageeinschliessend. Narben 2, fast federig (Fig. 557 c). Fruchtwand zuletzt aufgelöst. Sameaufrecht, 1 bis 1,25 mm lang. Samenschale häutig, eine Falte zwischen dem Keimlingbildend, mit Hakenhaaren bekleidet (Fig. 557 d, e, f). Keimling hufeisenförmig gekrümmt,zusammengefaltet. Nährgewebe fast ganz fehlend. — VIII bis XI.