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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Tafel 91.

Erklärung der Figuren.

Rg- 1. Rumex aquaticus (pag. 170). Sprosstück mitFruchtstand. 1 a. Zwitterblüte.

» 1 b. Scheinfrucht (Nuss durchscheinend gedacht). 2. Rumex maritimus (pag. 168). Habitus.i, 2a und 2b. Scheinfrucht (von aussen).

Fig. 2 c. Same (von aussen). 3. Rumex pulcher (pag. 170). Sprosstück. 3 a. Inneres Perigonblalt (vergrössert).,, 3 b. Scheinfrucht (von aussen). 3 c. Junge Frucht mit Griffel und Narbe.

Pflanze goldgelb werdend, einfach oder ausgebreitet-ästig. Laubblätter lanzettlich bislineal-lanzettlich, spitz oder spitzlich, ganzrandig, am Rande wellig, die untern massig lang,eirund-lanzettlich (zuweilen bis 30 cm lang und bis 6 cm breit), die obern allmählich kleinerwerdend, schmäler, in einen kurzen Stiel verschmälert, bis fast ungestielt. Blüten zuScheinwirteln vereinigt, diese zu einem dichten, fast ununterbrochen (namentlich oberwärts)beblätterten Gesamtblütenstand vereinigt. Blüten zwitterig. Innere Perigonblätter zurFruchtzeit eiförmig, 2,5 bis 3 mm lang, netzaderig, fast doppelt so lang als breit, aussenam Grunde mit langer, schmaler, länglich-linealer Schwiele, jederseits mit 2 (seltener 3 oder 4)pfriemlich-borstigen, starren, wagrecht abstehenden Zähnen (Taf. 91, Fig. 2 a); letztereungefähr so lang als das Perigonblatt. VII bis IX.

Verbreitet einzeln oder scharenweise am Meeresstrande, auf Strandwiesenund zerstreut im Binnenlande in der Nähe von Landseen und Teichen, an Ufern, aufüberschwemmten Stellen, auf Moorboden, an Teichrändern,in ausgetrockneten Gräben, an Altwässern, selten auch auffeuchten Aeckern; nicht überall beständig.

In Deutschland namentlich an der Küste häufig, im Binnen-lande zerstreut; stellenweise im Verschwinden begriffen (um Eisenachm neuerer Zeit verschwunden) oder verschleppt auf Schutt (bei Gosten-hof und Sankt Johannis bei Nürnberg). In Oest erreich in Böhmen(ziemlich verbreitet), Schlesien (Teschen, Gross-Herrlitz), in Mähren(zerstreut), Oberösterreich (selten), Niederösterreich (im Gebiete derpannonischen Flora im südlichen Wiener Becken bis an den Neusiedlerseeim Marchfelde, bei Feldsberg, Laa, Zwingendorf, zwischen St. Veit undLamz, bei Zwettl, Melk) und in Steiermark (bei Graz am Wege nach Maria-Trost, bei St. Leonhardt, St. Mörten). In der Seh weiz gegenwärtig wohlerloschen (Bildweiher bei Winkeln; früher am Egelsee bei Thayingen imKanton Schaff hausen und [1881] bei der Burg unweit St. Gallen).

Allgemeine Verbreitung: Kosmopolit der ge-mässigten und subtropischen Regionen.

Th -11 _ Aendert ab: var> Palüster (Sm.) Aschers. (= R. limösusPll" 1 " ~- R ' con S lomeratus Murray X R. maritimus L.). Fig. 522 a, b.am*" Gru" 1658 ' grÖSSCr (MS "^ ' m) ' BlütenstandziemlichIocker (wenigstenslänglich"^.. Unterbrochen )- Scheinwirtel entfernt. Innere PerigonblätterSchwieWF" 8 ' länger als die 2 bis 3 weichen Zähne - meist mit grösserermit der HaunL^ 2 5" ^"^ ** ^ Fruchtreife grünlichgelb (ZuweilenR. maritimus «h&T Z r # OTm wird ^s f. hümilis unterschieden. _gern in der Marsch "l Meer£SkÜSte der Uferfl ° ra a " (<*** sichz.B. auf den Inseln Borku" 6 ' ^"^ ^^ "*» ^^

lo ... . . ,. m und Norderney nur spärlich vor). Im Binnen-

land erscheint dieser Am^f i. .,

Am Pfer stellenweise (z. B. im Kreis Johannisbure)

auf Moorwiesen, zusammen mit Valeriana dioeca und ofncinalis, PotentillaNorwegzca Carex flava, Epi pactis palustriSj Ranuncu]us Li Dianfchus

superbus, Sagina nodosa f. puberula usw.Hegi, Flora Bd. III.

Fig. 522. Rumex maritimus L. var. pa-lüster (Sm,) Aschers, a Partie desGesamt-blütenstandes. b Scheinfrucht (von aussen).Rumex Ucranicus Fischer, c Habitus( J /3 natürl. Grösse), d Scheinfrucht (vonaussen), e Inneres Perigonblatt,

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