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Tafel 84.
Erklärung der Figuren.
Fig. 1. Corylus Avellana (pag. 71). Zweig mitFrüchten.
„ 1 a. Zweig mit 6 männlichen Kätzchen und miteinem weiblichem Blütenstand (links unten).
,, 1 b, Weiblicher Blütenstand.
„ 1 c. Staubblatt (gespalten).
„ 2. Ostrya carpinifolia (pag. 69). Links einZweig mit einem männlichen Kätzchen,rechts ein solcher mit einem jungen weib-lichen Kätzchen (oben) und einem reifen,hängenden Fruchtstand.
,, 2a. Fruchtbecher (jung).
,, 2 b. Nüsschen.
Fig. 2c. Staubblatt (geteilt).„ 3. Betula pubescens (nr. 771). Zweig mit einem
weiblichen Kätzchen.„ 3 a. Zweig mit männlichen Kätzchen.„ 3 b. Betula verrucosa (nr. 772). Staubblatt.„ 3 c. Fruchtschuppe.„ 3d. Frucht (geflügelt).„ 4. Betula nana (nr. 773). Links ein Zweig
mit männlichen, rechts mit weiblichen
Kätzchen.„ 4 a. Männliches Trugdöldchen.„ 4b. Weibliches Trugdöldchen (von innen).„ 4 c. Dasselbe von aussen (mit Fruchtschuppe).
2-zeilig gestellt, länglich-eiförmig, faltig, zugespitzt, am Grunde schief abgerundet bis
schwach herzförmig, mit 11 bis 15 Seitennerven, am Rande scharf doppelt-gesägt, in der
Jugend schwach seidig-behaart, ausgewachsen
oberseits kahl, sattgrün, unterseits heller, nur
auf den Nerven und in den Nervenwinkeln
spärlich behaart, gewöhnlich 5 bis 8 (12) cm
lang und 2,5 bis 5,5 (6) cm breit, gestielt
(Stiel bis 1,5 cm lang), mit den Kätzchen sich
entwickelnd. Stockausschlag stark. Männliche
Kätzchen (Scheinähre) an blattlosen oder arm-blätterigen Kurztrieben endständig, lang zylin-drisch, locker, 4 bis 6 cm lang (Taf. 83, Fig. 3),
zuletzt schlaff herabhängend. Männliche Blüten
ohne Vorblatt und Perianth; in den Achselndes Tragblattes 4 bis 12 (scheinbar 8 bis 24)
Staubblätter (diese gehören zu einer Mittel-
und zu 2 öfter fehlenden Seitenblüten). Trag-blätter rundlich-eiförmig, mit vorgezogenerSpitze, bleichgrün, am Rande und an derSpitze rötlichbraun bewimpert. Staubblättergespalten. Staubbeutel an der Spitze mitHaarschopf (Taf. 83, Fig. 3b). WeiblicheKätzchen an Langtrieben endständig, zuerstunscheinbar und die roten Narben deutlichzeigend (Taf. 83, Fig. 3), später zu einem an-sehnlichen, zapfenähnlichen herabhängenden,() bis 15 cm langen und 5 bis 7 cm dicken Fruchtstande sich entwickelnd. WeiblicheBlüten mit unscheinbarem Perianth, zu zweien (Mittelblüte verkümmert) nebeneinander(1 at. //, tig. 29), in der Achsel eines sehr langen, fein zugespitzten, bewimperten Trag-blattes stehend. Jede Blüte von einer einseitig offenen, 3-lappigen, anfangs grünen, spätergelbbraunen, netzig geäderten Hülle oder Fruchtbecher (dieser besteht aus den beiden ver-wachsenen Vorblättern und dem Tragblatt) umgeben (Taf. 83, Fig. 3 a). Seitenlappen des
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Fig-. 472.
Hainbuche (Carpinus Betulus L.) im Freistand.Phot. O. Feucht, Stuttgart.