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opitze dunkler, aussen mit [langen, krausen Haaren besetzt (Fig. 464 b). Hintere Drüsegewöhnlich krugförmig (Fig. 464c), '/« bis l / a so lang als das Tragblatt. Staubblätter 2, frei.Staubfäden kahl. Fruchtknoten kahl, deutlich gestielt, aus eiförmigem Grunde kegelförmigverschmälert, meist rein grün, seltener rot überlaufen und grün punktiert. Griffel verlängert, ander Spitze zuweilen geteilt. Narben länglich-oval, zweispaltig, aufrecht abstehend. — Vbis VIII.Hie und da an steinigen, grasigen Abhängen, auf grobblockigen Schutthalden, anBachufern, auf feuchten Stellen (an Quellen, nassen Felsen), unter Erlen- und Krummholz-gebusch der Alpen und Voralpen, von ca. 1/00 bis 2520 m; vereinzelt auch tiefer hinab-steigend (bis ca. 1000 m).
S. hastata erscheint in den Alpen namentlich auf Kalk und Schiefer und reicht östlich bis nach Ober-osterreich, Steiermark, Kärnten und Krain. Fehlt in Niederösterreich vollständig. Ausser der Alpenkette alsSeltenheit in den Hochvogesen (einzig im Ammeital am Nordostabhang des Kastelberges), im mährischenHochgesenke (Hochschar, Briinnelheide, Altvater, Schäferei, Grosser und Kleiner Kessel etc.) und vereinzelt imSudharz (bei Stempeda am alten Stollberg). Am letztern Orte, wo sie eine glaziale Reliktpflanze darstellt,bildet diese Weide im Buchenwald heidelbeerartige Gebüsche und beginnt daselbst bereits Ende Mai oderAnfang Juni zu blühen (nach Drude).
Allgemeine Verbreitung: Sierra Nevada, Pyrenäen, Alpen, Sudeten, Karpaten,nördliches Europa (südlich bis Jütland und nördliches Finnland, im nördlichen Russlandbis 68Vj nördl. Breite), Nordasien (im Alatau, Altai, Baikalgebiet, Dahurien, Sibirien,Tibet, Himalaya [3- bis 5000 m], Sikkim).
Aendert ab: var. vegeta Anderss. (= S. malifölia Sm.). Bis 1,5 ra hoher Strauch. Laubblättersehr b'e.t-oval oder fast kreisrund, am Grunde herzförmig, an der Spitze kurz zugespitzt. Nebenblätterdeutich sehr breit (In tieferen Lagen). - var. sub alpina Anderss. Bis 1 m hoher Strauch. Blätter länglich-elliptisch oder «förmig, an beiden Enden spitz oder am Grunde stumpf, feingesägt. Nebenblätter klein bisstandig tehlend. - var. alpestris Anderss. Niedriger, zuweilen niederliegender, fast kriechender Strauch.Blatter kleiner, fast ganzrandig, lanzettlich. Nebenblätter meist fehlend (Hochalpen, Arktis).
762. Salix caesia Vil
Bl
augi
(- S. myrtilloides Willd., = S. prosträta Ehrh.).Weide. Fig. 465 und Fig. 452p.Gewöhnlich kleiner, 30 bis 100 cm hoher, + niedergestreckter Zwergstrauch. Zweigeglänzend, gelblich bis braun, kleine, stumpf-eiförmige,gelbe Knospen tragend. Junge Triebe meist kahl. Laub-blätter sehr kurz gestielt (Stiel 2 bis 3 mm lang, kahl),elliptisch, eirund-länglich oder lanzettlich, meist klein(1 bis 3,5 [5] cm lang und [0,2] 0,6 bis 1,8 [2] cm breit),zugespitzt bis stachelspitzig (selten stumpf oder abge-rundet), vollständig kahl (höchstens die jungen Blätterzerstreut behaart), glanzlos, beiderseits oder dochwenigstens unterseits bläulichgrün (Wachsüberzug), ganz-randig (Fig. 452p). Adernetz weitmaschig, beiderseitston hervortretend. Nebenblätter in der Regel fehlend.Kätzchen klein, 0,9 bis 1,3 (2) cm lang, kurzgestielt, am
runde beblättert, mit den Blättern erscheinend, oval bis
u« zylindrisch. Tragblätter rundlich-verkehrteiförmig
ngbehaart, zweifarbig, gelb, nach der Spitze zu dunkler,etwl r,u g ' SP ' lter VOm + - verkahlend. HonigdrüseflC 4i\ S V ang alS daS Tra g blatt - Staubblätter 2, frei\ mi , ZUF Mltte oder S anz verwachsen (Fig. 465 f)
StalT f alS daS Tra & bl ^t. Staubfäden behaart.Staubbeutel kugelig, anfänglich rot bis violett, später
Fig. 465. Salix caesia Vill. a Ausge-wachsener Laubspross. b Zweige mit weib-lichen Kätzchen, c Weibliche Blüte mit Trag-blatt, d Zweige mit männlichen Kätzchen.e und f Männliche Blüten und Tragblatt.