Druckschrift 
3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
Entstehung
Seite
43
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

43

S. Lapponum ändert folgendermassen ab: var. daphneola (Tausch) Wimmer. Bis 30 cm hoch,aubblätter ganzrandig, wie der Fruchtknoten ganz kahl. Kätzchen schlanker (Riesengebirge: Pantsche-wiese). var. marrubifölia Wimmer. Laubblätter oval-länglich, am Rande wenig wellig, oberseits grau-,unterseits weiss-filzig behaart. Kätzchen sehr dick (Selten in Schlesien).

Wichtig ist vor allem die subsp. Helvetica (Vill.) Schinz et Keller (= S. ni'vea Seringe,= S. tomentösa Host.). Taf. 82, Fig. 5 und Fig. 452 i, k. Strauch niedriger, bis 70 cm hoch. Zweige sparrig.Knospen flaumig (nicht kahl). Laubblätter länglich oder elliptisch-lanzettlich, etwas über der Mitte ambreitesten, ganzrandig oder seltener schwach gezähnelt, spitz (nicht zugespitzt), oberseits schwach behaart oderkahl, unterseits gewöhnlich kurz dicht weissfilzig (Fig. 452 i, k), ausgewachsen unterseits mit deutlich hervor-tretenden Nerven. Honigdrüse der weiblichen Blüten nur bis zum Grunde des Fruchtknotens reichend. Stellenweiseauf Geröllhalden, an Alpenbächen, auf Moränen der Alpen, von 1700 bis 2620 m. Fast nur auf Urgestein; auf Kalksehr selten. Die Unterart S. Helvetica eine durch den Farbenkontrast von Ober- und Unterseite der Laub-blatter sehr leicht kenntliche Weide vertritt in den Alpen der Schweiz, Oberitalien und Oesterreich die daselbst

ehlende typische S. Lapponum. Das Schwergewicht ihrer Verbreitung hat sie in den Zentralalpen, wosie zuweilen auf Geröllfeldern allein oder mit S. hastata vergesellschaftet ausgedehnte Bestände bildet.In der Schweiz tritt sie vorwiegend in den Zentral- und Südalpen auf, so im Wallis, Tessin, Berneroberland(Gnmsel, Faulhorn, Wengeralp etc.), in den Urkantonen (Etzli- und Fellital, Furka, Titlis usw.), im KantonGlarus (Obersandalp) und in Graubünden (auf Urgestein verbreitet). In Oesterreich ist sie beschränkt aufTirol (verbreitet, wenn auch nicht häufig), Vorarlberg, Steiermark (Stangalpe, oberstes Winterleitental in denSeetaleralpen), in Kärnten (sicher in der Pasterze; wahrscheinlich auch in der Tauerngruppe, in den Gailtaler- undkarmschen Alpen) und angeblich in Salzburg. S. Helvetica ändert ebenfalls etwas ab: var. discolor Gaud.Oberseite dunkelgrün, glänzend. Unterseite schneeweiss-filzig (Normalform). - var. velütina (Schleich). Ober-se.te sammetart.g behaart. - var. denudäta Buser. Laubblätter unterseits grünlich. var. angustifölia

" S ! r - B1 * tter schmal > 3 bis 4»/i mal so lang als breit (Selten). - var. latifölia Buser. Blätter breit-elhptisch oder eiförmig, zuweilen sehr gross (Selten).

crataegi-S. rivälisdivaricäta Schleich.).

758. Salix nfgricans Sm. (= S. phylicifölia ß. L, = S. spadicea Vill, = Slolia Bertol, = = S. Amaniäna Willd, = S. ovata Host, = S. aurita Host, =Host, - S. parietariaefölia Host, = S. styläris Seringe, = chwarz-Weide. Franz.: Säulenoircissant; ital.: Salcio dimonte. Taf.81,Fig.4und Fig. 452 1.

,. Aufrechter, 1 x / a bis 3 (4) m hoher Strauch (selten baumartig), mit dunkler, brauner

is schwarzlicher Rinde. Junge Triebe und Knospenschuppen grau flaumig-behaart, seltenera . Laubblätter gestielt (Stiel bis 2 cm lang, grau behaart, später verkahlend), rundlich-35°m g ' Verkehrt ~ eiförmi g bis länglich-lanzettlich (Fig. 452 1), 2,5 bis 10 cm lang, und 12 bisR mm breit, kurz zugespitzt oder spitz, am Grunde abgerundet bis etwas herzförmig,der T C fdn geZähnt b ' S faSt g anzran dig (Zähne bis in die äusserste Spitze reichend), in

er Jugend beiderseits seidig-filzig, später oberseits meist ganz kahl, auffallend dunkelgrün, etwasdi hTfil Unt ? r ! eitS heller ' see g rün bis blaugrau, kahl oder auf den Nerven behaart (zuweilenschw ( S P itze stets kahl), mit weitmaschigem Adernetz, beim Trocknen in der Regel

T Zh^ ^ erdend ' Nebenblätter meist ansehnlich, gross, nierenförmig bis halbherzförmig,kurz nt ',7 > ätZchen kurz vor oder gleichzeitig mit den Blättern erscheinend, sitzend oder auflf/v %n!: bl Q tterten Stielen endständig, aufrecht oder seitwärts gekrümmt, eiförmig-walzlich,Tra'bl ^ laUgUnd 6 bis 18 mm dick ' dichtblütig, mit kurz grau behaarter Achse,

schw- ^rX län £ llch - eiförmi £> zweifarbig, braun bis grünlich, an der Spitze rostbraun bisblätter (T f ^'^ Z , 0tti g" behaart - Staubblätter 2, frei, 2 bis 3 mal so lang als die Trag-et recht k- Fi ?' 4 °' ) ' Unterwärts stark behaar t- Hintere Drüse breit, stark gestutzt,1 bis 2 m 'f' ° a ^ - S ° k " g alS daS Tra g blatt Fruchtknoten deutlich gestielt (Stielaus eif- mm g ' 3 bls 5 mal S ° lang als die Honi g drü se, meist kahl, seltener behaart),, ' «nigem Grunde verschmälert (Taf. 81, Fig. 4d), stets kahl. Griffel ^ bis 2 / 3 so

lang als der Fruchtknot

en. Narben ausgerandet bis 2-lappig, abstehend. Klappen der auf

gesprungenen TC i , ..... & ----- "*ft»&> a <~

v gcaen lVapseln schneckenförmig zurückgerollt. IV, V