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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Fig. 4-18. Nusstxiume (Juglans regia L.). Phot. V. Z und, München-Luzern.

10 bis 25 m hoher Baum (Fig. 448) mit glatter, hell graubrauner, im Alterrissiger Rinde. Krone ziemlich breit, lockerästig. Rinde anfangs aschgrau, glatt, später

in eine tiefrissige, dunkleBorke übergehend, zuweilenaber alte Stämme auffallendglatt und hell. Mark der kahlen,glänzend olivgrünen oder bräun-lichen Zweige gefächert. Laub-blätter unpaarig-gefiedert, ge-stielt (Stiel bis 35 cm lang, amGrunde stark angeschwollen),in der Jugend rötlich. Fieder-blättchen 1- bis 5-paarig, breit-elliptisch, glänzend grün, ganz-randig, bespitzt, undeutlich ge-stielt, 5 bis 13 (18) cm langund bis 5 cm breit, ganzrandig,in der Jugend drüsig punktiert

___________________ (Drüsenhaare von dreierlei

Formen), unterseits in den Aderachseln bärtig, aromatisch riechend. Endblättchengross (bis 25 cm lang), lang gestielt. Männliche Kätzchen sitzend, schlaff herabhängend,bis 10 cm lang, in den Achseln abgefallener Laubblätter der vorjährigen Zweige stehend,im getrockneten Zustande schwarz. Männliche Blüten grün, die 4 Perianthblätter mit den2 Vorblättern zu einer 6-teiligen Hülle verwachsen (Taf. 78, Fig. 2 a, 2b und Taf. 77,Fig. 1). Staubblätter zahlreich (6 bis 30), mit zugespitztem Konnektiv. Weibliche Blütenin armblütigen (1 bis 3 [24] Blüten), ährigen, lockeren, endständigen Blütenständen an den Endender diesjährigen Zweige. Blütenhülle unscheinbar (zusammen mit den Vorblättern) mit demFruchtknoten verwachsen (Taf. 77, Fig. 2); letzterer eine einzige aufrechte Samenanlageenthaltend. Griffel mit linealischen, nach auswärts gekrümmten, am Rande papillös-gefranstenNarbenschenkeln. Steinfrucht kugelig, glatt, zuerst grün, in der Reife braun, 1-sämig,innen unvollkommen 2- oder 4-fächerig, mit unregelmässig sich ablösender (Taf. 78, Fig. 2 d),zäh fleischiger, hell punktierter äusserer und mit steinharter, holziger, runzeliger, bei der Keimung2-klappig aufspringender, am Scheitel kurz zugespitzter, hellbrauner, mit einer wulstigen Nahtversehener innerer Schale (Endokarp). Samen 2- bis 4-lappig, mit grossen ölreichen Keim-blättern (Taf. 77, Fig. 3 und 4). - IV, V (kurz nach dem Laubausbruch), selten VI.

Häufig in Gärten, Baumgärten, in Wiesen kultiviert; von der Ebene bis in die Voralpen-täler (in den Südalpen stellenweise bis ca. 1200 m [Taufers imVintschgau 1255 m; Saal am Rittenin Südtirol 1260 m, die Aeste erfrieren daselbst gern; Grengiols im Wallis 1280m; Breno beiLugano 1299 m] emporsteigend). Ab und zu an wärmeren Orten auch (durch Samen) verwildert.

Aendert ab: f. fertilis Petz, et Kirchner (= var. fruticösa Dippel, = var. praeparhiriens et frutescenshört.). Kleiner als der Typus und frühzeitig Früchte entwickelnd. Früchte dünnschalig. — f. JohannisBettelini. „Noce di San Giovanni". Rinde weniger rauh. Kätzchen erst im Juni erscheinend. Laubfall imNovember. Endokarp weniger dick und rauh (Südl. Tessin). — f. h eterophylla K. Koch. Blättchen fiederspaltigbis gefiedert, mit oft wiederum fiederspaltigen Fiederchen. — f. monophylla DC. Endblättchen stark vergrössert.Seitenblättchen fast fehlend. — f. pendula Petz, et Kirchner. Aeste und Zweige + stark überhängend. —f. racemösa Duh. Früchte zu 6 bis 10 (24) in Trauben angeordnet. — var. Corcyrensis Sprenger (Mitteil,der Deutsch. Dendrologischen Gesellsch. 1908, pag. 153). Krone sehr breit. Blätter 50 bis 60 cm lang, 4-paarig,mit Endblättchen. Fiederblättchen lebhaft grün, oberseits glänzend, ca. 20 cm lang und 12 cm breit, die unternsehr klein, die 3 obern kurz gestielt. — Weitere Abarten führen folgende Namen: f. mäxima, Riesen- oder