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Mineralische Nährstoffe. Bodenanalyse.

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Un g und setzte in dieser Weise Ammoniak an Stelle des locker (absorptiv)

S undenen und des kohlensauren Kalkes. Zahlreiche vergleichende Versuche

Beyers haben die Brauchbarkeit dieses Verfahrens dargetan.

-Ua die Erfahrung mit diesen und ähnlichen Methoden immer noch nicht Bodenanalyse

r umfangreich ist und noch ein gewisses, großes Gefühl der Unsicherheit ml p£1 ! m ^

ste ht, so hat man vielfach zu einer Analyse des Bodens durch die Pflanze

__ bst seine Zuflucht genommen. Will man feststellen, ob z. B. der Phosphor-

urevorrat eines Bodens für gute Ernten ausreicht, so beschickt man zwei Reihen

n Vegetationsgefäßen mit diesem Boden und fügt der einen Reihe sämtliche

anz ennährstoffe in einem gewissen Überschüsse, der anderen Reihe dieselbenNäh

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Tstoffe mit Ausschluß der Phosphorsäure zu. Da nach dem Gesetz desmiums (s. S. 417 und 446) die Erträge der zweiten Reihe von der im Boden

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ugbaren Phosphorsäuremenge abhängen, so wird der Unterschied in den

ten der in beiden Reihen angesäten Pflanze erkennen lassen, ob der Bodenmehr j .

»r oder minder ausreichende Mengen des genannten Nährstoffs enthält. Die

ra gsunterschiede lassen dann auch sehr schön den Grad des Mangels er-nnen, der in dem untersuchten Boden besteht.

Noch ein anderer Weg, der zu dem gleichen Ziele führt, ist betreten worden.an hat nämlich die Erfahrung gemacht, daß der Gehalt der Pflanzen an ein-- e nen Nährstoffen (Kali, Kalk, Phosphorsäure) steigt, je reicher der Boden,dem sie gewachsen waren, an dem betreffenden Nährstoff ist. Auf empi-nem Wege, durch Düngungsversuche hat man dann ermittelt, wie hoch deralt der Pflanzen an dem betreffenden Nährstoffe steigt, wenn dem Boden°n soviel zugeführt wird, daß Höchsterträge ermöglicht werden. R. Hein-n benützt zu der hierbei auszuführenden Analyse die drei unteren Stengel-eder der ausgereiften Haferpflanze, P. Wagner, der diese Frage für Wiesen-anzen bearbeitet hat, analysiert das auf den betreffenden Wiesen im richtigenac hstumsstadium geerntete Heu. Wird ein Heu geerntet, das einen he-mmten Prozenteehalt an Phosphorsäure und Kali enthält, so ist der Vorratan dieHöh

Uie chemische Untersuchung des Bodens muß sich ferner auch auf die "Reaktion des

Reaktion «„,*.„„i.__ Tr:„- _-...l.._i- _j__ --1_____u -11.-1.---I.. T> —_L-.cc-_i.-:i. Bodens.

lc sen beiden Nährstoffen genügend und muß durch Düngung auf diesere erhalten werden.

1Q n erstrecken. Eine neutrale oder schwach alkalische Beschaffenheit

p et an , daß die Durchlüftung ausreicht, um die Entstehung des den

nzen wenig zusagenden sauren Humus zu verhindern und der ReduktionVon TT -

-Lisenoxydverbindungen zu Oxydul vorzubeugen. Auch die

flor

a des Bodens steht mit diesen Verhältnisse

Baktericn-im Zusammenhange, indem

nutzlichen, zum Beispiel die stickstoffsammelnden (Azotobakter), in saureme n nicht gedeihen. Im allgemeinen hängt die Reaktion der Ackererden

eieren Kalkgehalt ab. Schon geringe Mengen kohlensauren Kalkes, soferne nicht von schwer angreifbaren Resten früherer Kalkdüngungen oder

Schnecken und Muschelgehäusen herrühren, mit anderen Worten, wenn' geringen Mengen gleichmäßig den Boden durchsetzen, verbürgen eine

r ale oder alkalische Beschaffenheit. Es wirken aber auch die kolloiden