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Chemie
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Eigenschaften des Bodens.

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^keit haben, die atmosphärischen Niederschläge möglichst vollständig

U zune hmen und längere Zeit festzuhalten, Wasser aus der Tiefe des Unter-

' Undes aufzusaugen und in das Bereich der Wurzeln zu führen, überschüssiges

e eonsches Wasser dagegen nach unten durchzulassen. Um diese Bedingungen,

gewöhnlich auch mit einer guten Durchlüftbarkeit verbunden sind, zu er-

en , müssen die Bodenteilchen so aneinandergelagert und von solcher Größe

n , daß zwischen ihnen eine möglichst große Anzahl kapillarer und anderer

iraume für die Bewegung und Aufspeicherung von Wasser und Luft be-

t. Die Art und Größe der Bodenteilchen sind es also, von denen die wich-

gsten Lebensbedingungen für die Pflanzen im Boden abhängen.

■Betrachten wir von diesem Gesichtspunkte aus zunächst die festen Teile,uen Boden zusammensetzen, so treten uns außer größeren Gesteinstrümmerne "verschiedenster Korngröße, tonige Bestandteile kolloider Natur undmusstoffe entgegen. Steine, Sande, Tone und Humus, denen man aus Gründens chemischen Verhaltens noch die Verwitterungsprodukte der Kalksteineer der einfachen Bezeichnung Kalk zugesellt hat, stellen die Bodenbe-ndteile (-konstituenten) dar, auf deren Mengenverhältnisse man die agro-rnische Einteilung der Bodenarten gegründet hat. Bei der mechanischenar yse (Zerlegung) zur Ermittlung der Gewichtsverhältnisse, in denen diezelnen Bestandteile an der Zusammensetzung des Bodens teilnehmen, be-man sich gegenwärtig verschiedener Rundlochsiebe und zerlegt die Teile,en Durchmesser kleiner als 2 mm ist und die als Feinerde bezeichnet werden,tlille fließenden Wassers verschiedener Stromgeschwindigkeit in besonderen,s nannten Schlemmapparaten in weitere Gruppen von verschiedenem Korn-messer bis hinab zu den kleinsten Partikelchen von geringerem Durch-Se r als 0,02 Millimeter, die mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrgenommenuen können. Bei 2 mm Durchmesser liegt eine, wenn auch nicht scharf ge-gene, so doch im allgemeinen zutreffende wichtige Grenze, indem Boden-chen von größerem Durchmesser das Wasser kapillar nicht mehr zu leitenau ch nicht in nennenswerter Menge zu speichern vermögen. Zwischenna 0,2 mm Durchmesser lassen die Bodenelemente noch leicht Wasser durch,> 2 bis 0,02 mm besitzen sie eine gute Kapillarität, eine genügende wasser-nde Kraft und gestatten der Feuchtigkeit doch noch eine schnelle Be-sung. Unter 0,02 mm große Teilchen lassen bereits kolloide Eigenschaftennen, indem sie in feuchtem Zustande wie Lehm zusammenkleben und,Salzlösungen zusammengebracht, koagulieren. Bei einem DurchmesserWeniger als 0,002 mm hört die kapillare Leitung auf, die Teilchen zeigen inem Wasser die Brown sehen Molekularbewegungen — zitternde, hüpfendenigungen, die den kolloiden Körperchen eigentümlich sind, sie bilden denn i der sich so dicht aneinanderlagert, daß die feinen Wurzelhaare der Pflan-nicht mehr eindringen können. Als Ton rechnet man in dem gekennzeich-n Sinne alle Bodenteilchen, deren Korngröße unter 0,002 mm liegt; größerechen, von 0,002 bis 0,2 mm pflegt man als Staub-, Mehl- oder Feinsand undgrößere, bis zu 2 mm Durchmesser als feinere oder gröbere Sande zu bc-