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Grundriß der organischen Chemie
Entstehung
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Eiweiß. Unlöslich in Wasser und Salzlösungen, lös-lich in Alkalien resp. Säuren.

2. Koagulierte Eiweißstoffe durch Kochender Lösungen; bei der Fibringerinnung des Blutes(Umwandlung des Fibrinogens).

3. Alb um o sen und Peptone entstehen aus denEiweißstoffen durch Hydrolyse (z. B. bei der Pepsin-verdauung im Magen). Die Albumosen, unter denenman wieder verschiedene Arten (Proto-, Hetero-, Deu-tero-Albumosen) unterscheidet, werden durch Am-moniumsulfat aus ihren Lösungen ausgeschieden, diePeptone nicht. Die Peptone bilden das Endproduktder Magenverdauung der Eiweißstoffe. Albumosen undPeptone stellen nicht einheitliche chemische Verbin-dungen, sondern Gemische verschiedener Abbaupro-dukte dar. Körper mit den Beaktionen der Albumosenund Peptone sind in den sog. Polypeptiden vonE. Fischer synthetisch erhalten worden. Einige dieserPolypeptide sind auch bei vorsichtiger Spaltung vonEiweißstoffen direkt aus ihnen erhalten worden. Durchdie Fermente im Darm werden die Eiweißstoffenoch weiter verändert und gespalten; die Spalt-produkte werden resorbiert und im Organismus z. T.wieder zu Eiweiß regeneriert, z. T. abgebaut und derStickstoff als Harnstoff ausgeschieden.

Spaltungsprodukte der Eiweißstoffe.

Beim Erhitzen der Eiweißstoffe mit konzentrierterSchwefelsäure oder~bei der Verdauung mit Trypsinresp. Erepsin (s. u.) werden die Eiweißstoffe tiefgreifendgespalten. Man erhält so:

I. Aminosäuren.

Glykokoll (Aminoessigsäure)..

AIanin (Aminopropionsäure).

Amin oval er ian säure (Valin).

Leucin und Isoleucin (Aminokapronsäure).