Alkoholpräparate.
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C 2 H 5 OH + OHS0 2 OH
Äthylalkohol
Schwefelsäure
C 2 H 5 -0-S0 2 '+ QH 5 OH
H 2 0 =
Wasser
C 2 H 5 0-S0 2 OH
Äthylschwefelsäure
Äthylschwefelsäure Äthylalkohol
HO • S0 2 • OH + C 2 H B • O ■ C 2 H 5
Schwefelsäure Äthyläther
Da die Schwefelsäure immer wieder neu gebildet wird, so genügtim Prinzip eine gegebene Menge, um unbeschränkte Mengen vonAlkohol in Äther überzuführen. Tatsächlich werden auch im Groß-betriebe bei stetigem Einlaufe der nötigen Alkoholmengen in die zuAnfang mit 15 kg Schwefelsäure und 10 kg Äthylalkohol beschickteBlase innerhalb 24 Stunden mit Leichtigkeit 240 kg Äther erzeugt.
Eine Unterbrechung erfolgt erst nach einer längeren Betriebs-periode, weil Nebenreaktionen, die mit einer Reduktion der Schwefel-säure zu Schwefeldioxyd verbunden sind und die Abscheidung kohle-artiger Massen in der Blase hervorrufen, nicht gänzlich zu ver-meiden sind.
Der aus der Blase kommende, in Kühlschlangen verdichtete Roh-äther wird durch Rektifikation über Natronlauge und Holzkohle vonSchwefeldioxyd und Spuren "empyreumatischer Substanzen, gleichzeitigauch von dem mitgerissenen, der Reaktion entgangenen Alkohol befreit.
Dadurch ist das Muster für ähnliche Arbeitsweisen gegeben. Ebensowird nämlich verfahren, wenn gemischte oder zusammengesetzte Äther her-gestellt werden sollen, mit dem Unterschiede, daß zur Erzeugung dergemischten Äther ein Gemenge zweier verschiedener Alkohole und zurBereitung der zusammengesetzten Äther der betreffende Alkohol ge-meinschaftlich mit dem wasserfreien Salz der organischen Säure derDestillation mit Schwefelsäure unterworfen wird.
Im letzteren Falle erfolgt z. B. die Bildung des Essigäthers nachfolgenden Gleichungen:
C 2 H 5 • OH + HO • SO a H — H a O = C 2 H 5 • O • S0 3 H
Äthylalkohol Schwefelsäure Wasser Äthylschwefelsäure
C 2 H 6 • O • S0 3 h4= CH 3 • COONa =
Äthylschwefelsäure Natriumacetat
C 2 H 8 • O ■ CO • CH 3 4 NaO ■ SO s H
Essigäther Natriumhydrosulfat.
Die Herstellung von zusammengesetzten Äthern oder Esternführt namentlich zu denjenigen Produkten, welche in alkoholischenGetränken, im Essig und in Parfümerien das »Aroma« ausmachen.
Dies sind also die hauptsächlichsten Verwendungen. Auch dergewöhnliche Äther dient zur Herstellung der verbreitetsten Parfümerien,z. B. der »Eau de Cologne«. Dazu kommt die Benutzung für