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Rohstoffe.
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kommt der Umstand in Betracht, daß dieser Rohstoff kaum zu 1 k aus demBestandteil, der bearbeitet und benutzt wird, nämlich aus Stärkemehl,besteht, während die übrigen 8 U fast nur Wasser sind. Daraus ent-springen die Versuche und Bestrebungen, Trockenkartoffeln herzustellenund zu versenden.
Vorläufig aber knüpft alles Weitere an die Rohkartoffel mit hohemWassergehalt an. Damit verlaufen die im Prinzip klargestellten Ar-beiten des Brennereibetriebes wie folgt. Zunächst stellt sich insoferneine ähnliche Aufgabe wie bei den Rüben, die auf Zucker zu ver-arbeiten sind, als man die harten Zellen der Kartoffel sämtlich öffnenmuß, um die Stärke dem Verzuckerungsprozeß zugänglich zu machen.Dasselbe gilt von Mais usw.
Da aber Diastase am besten wirkt, wenn die Stärke verkleistert ist,so kann man nicht allein ohne Schaden kochen, sondern sogarhöheren Druck anwenden. Dies ist für die Arbeit entscheidend, wieschon bei der Zubereitung der Zellulose betont wurde und hier nochweiter zu erklären ist. Setzt man wieder den Atmosphärendruck gleichdemjenigen einer Quecksilbersäule von 760 mm, so hat man für Wasserfolgendes. Bei 100° erzielt man durch Wasserdampf eine Atmosphäre;dann durch Überhitzung in geschlossenen Gefäßen:
Druck
Siedepunkt
Druck
Siedepunkt
Atm.
0 C.
Atm.
0 C.
1
100,00
8
170,81
2
120,60
9
175,77
3
133,91
10
180,31
4
144,00
11
184,50
5
152,22
12
188,41
6
159,22
13
192,08
7
165,34
14
195,53
Druck von etwa 3 Atmosphären führt dazu, die Zellen der Kar-toffel unter Mitwirkung der Wärme vollständig zu sprengen, auch wennvorher nicht zerkleinert wurde.
Also kann man ganze Kartoffeln in passenden Apparaten mit Hilfevon Wasser und Hitze aufschließen; dies geschieht in kurzer Zeit, wennDruck hilft.
Hebt man ferner den Druck plötzlich auf, so tritt mit rascherDampfentwicklung derselbe Effekt ein wie im Vakuum, nämlich Fallender Temperatur unter 100°, und zwar um so weiter, je größer derUnterschied des Druckes ist.
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