Tonwaren.
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74 °/o Aluminiumsilikat,25 % Quarz,1 °/o andere Bestandteile.
Infolgedessen würde er im Scharffeuer weich werden. Man brenntihn bei bedeutend geringerer Temperatur und erhält natürlich einweniger festes Produkt als das entsprechende aus Kaolin und Feldspathergestellte Biskuit, obwohl auch dieses unglasiert ist und sehr ähnlichaussieht.
Auffallender weichen andere Tonarten von Kaolin ab.
Die Hauptmenge des natürlich vorgefundenen und verwendetenTones ist gefärbt. Er erscheint von Hause aus gelb, rot, braun undschwarz. Dies ist bei der geschilderten Entstehung des Aluminium-silikats nicht wunderbar und beruht auf Beimengungen, die im Gewichtnicht unbedeutend sind, und die durch Schlämmverfahren oder durchandere Reinigung nicht zu entfernen sind. Sie beeinflussen daher dieEigenschaften des Tons, und zwar namentlich folgende:
1. die Plastizität. Das reine Aluminiumsilikat wird' an Bildsamkeitvon vielen anderen Tonarten übertroffen. Man kennt besonders plastischeoder fette Tonarten, die für künstlerische Arbeit viel geeigneter sindals Kaolin.
Wenn man daher einen Bildhauer modellieren sieht, so wird mannicht finden, daß er mit weißem Kaolin arbeitet, obwohl sein Werknachher in weißem Marmor auszuführen ist. Er hat grauen, roten°der sonst gefärbten Ton unter den Händen, und dieser enthält außerfärbenden Bestandteilen auch schleimige, organische Stoffe, die ihn füras Modellieren besonders geeignet machen.
2. Nebenbestandteile des Tons beeinflussen ferner die Farbe, welcheeim Brennen entsteht. Diese hängt davon ab, welches der Grunder natürlichen Färbung ist. Es können schwere Metalle, wie Eisen,. ^"'kate vorhanden sein, aber auch andere anorganische und orga-
F k 6 ^ to ^ e - Danach tritt beim Glühen gewöhnlich Veränderung der
, e ein , und man sieht erst dann, ob der Ton nur für Produkte, bei
b " ß 6S aU ^ ^' e Farbe n ' cni ankommt, zu verwenden ist, oder ob die
rennen entstehende Farbe als solche einen Vorzug hat, z. B. für
Terrakotta.
3 - Außerdem haben die Nebenstoffe noch einen nicht unwesent-'chen Einfluß. Der Dichtigkeitszustand und die Festigkeit des Produkteshangen damit zusammen. Kaolin und andere Tonarten, die bei Weiß-glut nicht schmelzen, nennt man feuerfest. Es gibt aber viele, die bei