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Vorlesungen über chemische Technologie
Entstehung
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Thomasprozeß.

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sich zu langen Röhren ausziehen, und sie machen dann auf längereStrecken hin die Metalle weniger fest, als sie sonst sein würden.

Man vermeidet dies durch Zusatz von Aluminiummetall beimGießen. Es entstehen also auch Stahlsorten, welche Aluminium ent-halten , und es spielt das letztere hier dieselbe Rolle wie der Phosphorbei der Herstellung von Phosphorbronze. Es verhindert die Beimengungvon Oxyden.

Von dem Phosphor ist in diesem Zusammenhange nur zu sagen,daß er oft vorhanden ist und schädlich wirkt. Schon eine Menge, diewenig mehr als 0,1% beträgt, läßt im Schmiedeeisen eine Abnahmeder guten Eigenschaften erkennen. Deshalb blieben lange Zeit hin-durch diejenigen Roheisen von dieser Bearbeitung ausgeschlossen,welche erheblichen Phosphorgehalt aus den Erzen mitbekommen hatten(aus Rasenerz usw.).

Sie lieferten unbrauchbare Produkte, weil der Phosphor auch beimBessemern nicht in Schlacke überging, sondern bei dem Eisen verblieb.Dies erschien bei der Verbrennlichkeit des Phosphors lange unerklärlichund wurde erst 1878 von Thomas und Gilchrist aus der Be-schaffenheit der inneren Ausfütterung der Bessemer-Birne erklärt.

Dieses Futter bestand allgemein aus Silikat, und zwar wurde eingenügend widerstandsfähiges Silikat mit Hilfe überschüssiger Kieselsäureergestellt. Die Masse war also von saurer Reaktion. Demgemäßlieben die Phosphate, welche sich durch Verbrennung von Phosphorbildeten, ebenfalls sauer. Saure Phosphate aber werden, wie bei Phosphorausemandergesetzt, leicht reduziert, in diesem Falle durch Kohlenoxyd,nfolgedessen mußte das Produkt immer wieder phosphorhaltig»aus-fallen.

In der Tat änderte sich die Sache, als man das Futter basisch

S%7 mlt HÜfe V °" Ma g" esia aus Dolomit.ui d k untersch eidet man basischen Prozeß von saurem Prozeß

rW nu " atÜrlich auc " durch basische Zuschläge nachhelfen, je nachder Beschaffenheit des Roheisens.

nicht d 1St d f Urdl dn fallendes und weltbekanntes, aber durchausvon F^fi «. Beispiel dafü r gegeben, daß die Substanz der Apparatevon cmtiuB auf die chemische Reaktion sein kann. Deshalb ist immeraur das Material der Apparate hingewiesen. Denn es leiten sich darausicnt nur Verunreinigungen der hergestellten Präparate ab, sondernucn trklarungen zunächst auffallender Erscheinungen, wie schon beiNKrogiyzenn an einem Bleiapparat erläutert wurde. Demgemäß wirdetzt gewöhnlich Kalk in der Bessemer-Birne zugesetzt, um verhältnis-mäßig viel neue Schlacke zu bilden.

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