Eisenerze.
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oder findet sich in derben, festen Massen, seltener sandig, abernatürlich nie ganz rein. Es ist stark magnetisch und kommtals mächtige Ablagerung in Skandinavien und im Ural vor, auchin Nordamerika, aber nicht überall, so daß wir z. B. vomAuslande beziehen müssen./ 2. Roteisenstein ist die derbe oder erdige Art des natürlichenEisenoxyds, nach der Formel Fe 2 O a 70°/o Eisen enthaltend.Als »Eisenglanz« kristallinisch (auf Elba und in Brasilien) istes selten.
Sonst ist das Eisenoxyd sehr mannigfaltig im Aussehen
und reichlich auf der Erde vorhanden, als Eisenglimmer usw.
Es findet sich meist in den älteren Gebirgsformationen. Bei
uns ist reichliches, aber nicht gerade sehr reines Vorkommen.
Noch verschiedenartiger im Aussehen sind:
II. Hydroxyde, »Brauneisenstein« genannt, d. i. Eisenoxyd mit
wechselndem Wassergehalt, Fe 2 0 4 H 2 — Fe 2 O 0 H f „ bis zu 60°/o Eisen
enhaltend. Dazu gehört:
1. brauner Glaskopf mit 56—58°/o Eisen, sehr rein;
2. Bohnerz, durch toniges Bindemittel kugelig; meist bis zu1,5°/o Phosphor enthaltend;
3. Rasenerz; Absatz aus eisenhaltigen Wässern;Ui. Karbonate, Spateisenstein genannt:
1- Eisenkarbonat, FeCO s , mit 48°/o Eisen;
2. dasselbe, isomorphe Karbonate, insbesondere Mangan enthaltend;
Sphärosiderit ist ein toniger Spateisenstein. Schwarzer Sphäro-
siderit verdankt diese Farbe dem Gehalt an Kohle, die
10—25°/o ausmacht, und heißt »Blackband«.
a nun die Hydroxyde beim Erhitzen Wasser abgeben und die
Tern° nate Kohlensäure abspalten, so handelt es sich bei der in hoher
mperatur stattfindenden Verarbeitung schließlich immer um Oxyde.
Eiseng-e " ^^ naturlicri vorkommenden Rohstoffen spielen bei der
nachdem'si" 11 ^ ^ Abbrände der Schwefelkiese eine Rolle, und zwar
haben. Auch diese
ie bei Schwefelsäure beschriebene Zubereitung erfahren
h " \' eSe Slnd Sauerstoffverbindungen des Eisens, so daß
Tr t^H erarbeitun g immer um den gleichen Vorgang handelt.
der n T7, ' St dieSer Vor gang nicht einfach, wie sich ergibt ausaer Darstellung.
a) Roheisen.
Neh^r , be f ichneten Er ze und Rohstoffe enthalten immer erdige* enbestandte,1 e- Bei der Darstellung von Roheisen handelt es sich
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