gibt, nach Knoblauch. Der wachsartige oder harte ist kaum zu zer-reiben, daher praktisch nur durch Schmelzen zu zerkleinern.
Die Löslichkeit in Wasser wird durch Alkalien erhöht. Alkoholund Äther lösen ihn einigermaßen, ebenso fette und ätherische Öle.Das eigentliche Lösungsmittel aber ist Schwefelkohlenstoff. Aus derLösung kristallisiert der Phosphor im regulären System. An der Luftoxydiert er sich. Bis auf 60° C. erwärmt, entzündet er sich. DieseTemperatur muß auch bei der Reibung erreicht werden, wenn nichtoxydierende Stoffe mitwirken. Sehr feine Verteilung begünstigt dieEntzündung, so daß diese bei gewöhnlicher Temperatur eintritt, wennsich der Phosphor aus der Lösung ausscheidet. Vielleicht tritt dabeiOzon zu. Das Verbrennungsprodukt ist festes, weißes Phosphorsäure-anhydrid, welches Unterwasseraufnahme an der Luft in sirupöse Phosphor-säure übergeht:
P 2 O b + 3H s O = 2P0 4 H 3
Phosphorsäureanhydrid Phosphorsäure
Weißer Phosphor ist giftig, sowohl innerlich genossen als äußer-ten dem Blute zugeführt. Auch der Dampf wirkt auf die Dauerschädlich, wenn sich Angriffsstellen vorfinden. Dies sind besondersariöse Zähne; es entsteht »Phosphor-Nekrose«, eine Krankheit, welcheauf eine Lockerung der Kinnladen hinausläuft und böse Folgen hat.
b) Der rote Phosphor ist sehr verschieden von dem weißen; dochbildet er sich aus dem letzteren mit Leichtigkeit. Weißer Phosphorverändert sich schon durch die Einwirkung des Lichtes merklich undnimmt eine rote Farbe an. Erhitzt man ihn unter Abschluß von Luft,so beginnt die Veränderung bei 215°; bei 240-250° wird sie leichtvollendet. Bei 260° findet jedoch ein Zurückgehen statt, und bei^0 entsteht wieder weißer Phosphor.
Roter Phosphor kristallisiert hexagonal, ist unlöslich und schwer1 1C ] ' ta " e s ' n d schwer zu erhalten. Man hat ein glanz-
Bruch s e S Pu ' ver °d er e i ne glänzende Masse mit muschligem
nwrw em spezifisches Gewicht ist 2,1. Im Magen wird er nichtoxydiert: er ist ni^v.* ■*,.
Mit chlor g ' Er entzundet sich erst bei etwa 200 °-
huirM c rsaurem Kah und ähnlichen Stoffen vermischt, explodiert erbeim Schlagen und zwar sehr leicht.
d.n« f hUeßt der rote noch weißen Phosphor ein und zeigt
dann ein anderes Verhalten.
in d V °!. k0mmen - Kein e der beiden Formen des Phosphors kommtMn u u I V ° r ' Um so ver breiteter sind die Säuren bzw. ihreivietallverb.ndungen, unter denen das Kalksalz besonders wichtig ist.
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