Verkehr mit Explosivstoffen.
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durch die Explosion zerpulvert, ohne gefährliche Schleuderstücke zugeben, und nur die eisernen Türen lieferten zunächst weit fliegendeStücke. Infolgedessen macht man nun die Magazine aus Kiesbetonund setzt Holztüren ein, die mit Eisenblech beschlagen sind. So wirddie nötige Sicherheit gegen Einbruch geschaffen, und man hat dochnicht mit groben Schleuderstücken zu rechnen, wenn etwa eine Ex-plosion eintritt.
Natürlich ist die Lufterschütterung in solchem Falle immer einebedeutende. Überhaupt kann man die Gefahr nicht beseitigen; manhat aber die Pflicht, sie so klein wie möglich zu machen. Das bleibtauf diesem Gebiete der leitende Gesichtspunkt, und zwar handelt essich ferner um den allgemeinen Verkehr mit Explosiv st offen aufEisenbahnen, Dampfschiffen usw.
Auch in diesem Zusammenhange muß die nötige Sicherheit durchVorschriften über Art der Verpackung usw. gegeben werden. Dasolche Vorschriften aber den Verkehr erschweren und verteuern, sokommt ein Staat mit übertrieben strengen Vorschriften in Rückstandgegen andere; denn es ist nicht nötig, dasselbe für Sicherheitsspreng-stoffe zu verlangen, wie für Dynamit usw. Es kommt also die Forde-rung der Abstufung nach dem Grad der Gefährlichkeit hinzu. Dem-gemäß teilt man die große Zahl der im Verkehr befindlichen Spreng-stoffe in Klassen ein; z. B. unterscheidet man:
■ solche, die gefährlicher sind als Pikrinsäure, z. B. Dynamit,u osenitrat, Chloratmischungen usw. Diese werden nur unter ganzsonderen, dafür angegebenen Bedingungen zur Eisenbahnbeförderungzugelassen. Daneben gibt es
2. solche, die nicht gefährlicher sind als reine Pikrinsäure, z. B.
mmomaksalpeter, aromatische Nitroverbindungen usw. Diese werden,
H t "r^ ver P acR t> zur Beförderung zugelassen, wenn von einem ver-
ei een Chemiker bescheinigt ist, daß sie sich bei angestellten Versuchen
ungefährlicher als Pikrinsäure erwiesen haben.
geschr'T '" - edem e ' nzelnen Falle anzustellenden Versuche sind vor-bahnen D^utechlandf):^ 1 " "*' " * *" Verkehrsordnun g der Eisen "
>1. 0,5 g werden,klotz gelegt. Dann wird
in Stanniol eingeschlagen, auf einen Messing-ein scharfkantiger Eisenstab mit einer unteren
eLrnf^w 6 V ° n l qCm auf g es etzt, und darauf werden mit einemeisernen Hammer, der 1 kg schwer ist, feste Schläge geführt.
erhitz a 5 WCrden '" einer Eisenschale auf mindestens 200° Cmtzt und dann durch eine Flamme zur Entzündung gebracht.
• ,5 g werden auf einmal auf ein rotglühendes Platinblech geworfen.
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