Eigenschaften des Schwefeltrioxyds und der Schwefelsäure. 55
100 Teile Schwefelsäure, S0 4 H 2 , entsprechen 81,6 Teilen Schwefel-Moxyd SO a .
Findet man also beim Titrieren nach Berechnung auf das letzteremehr als 81,6, so ist neben Schwefelsäure eine gewisse Menge vonSchwefeltrioxyd vorhanden, und diese ergibt sich aus tabellarisch zu-sammengestellten Zahlen.
Als Beispiel seien angeführt:
Beim Titrieren gefunden,auf SO a berechnet .... bedeutet S0 4 H 2 + SO s
81,6 ...........100 + 0
83,5 . . . . ,...... 90 + 10
90,8 ........... 50 + 50
98,2 ........... 10 + 90
100 ........... 0+100
Säure, in welcher 10°/o Anhydrid vorhanden ist, bezeichnet manwohnlich als zehnprozentige rauchende Säure usw. Also man titriertund benutzt Tabellen.
ui" die Schätzung des Wertes der Gemenge von Schwefelsäureasser ist die Bestimmung des spezifischen Gewichts gebrauch-Dabei haben sich, als bequemer für den Gebrauch, Bezeich-"fifio" " aCh Graden eingebürgert; z. B. ist:* Bea ume („66 er Säure") = 1,84 spez. Gew. = 100% H 2 S0 4 .° » („60 er Säure") =1,71 „ „ == 80% „ „
» („50 er Säure") = 1,53 „ „ = 64% „ „Auch hierbei benutzt man Tabellen für die Feststellung der ein-n Werte. Diese Tabellen geben den Prozentgehalt an, welcheren einzelnen Graden Beaume (B°) oder dem spezifischen Gewicht bei!5 0 entspricht.
Handelt es sich ferner darum, die Grade Beaume oder das spe-q ls *e Gewicht in die Angaben für das spezifische Gewicht oder diee aum ^ zu übertragen — was leicht vorkommen kann —, so■st eine allgemeine Formel zu benutzen; nämlich:
s (spez. Gew.) =___^^___
; 144,3 —n (Grade B').
n bec leutet 144,3 das Flüssigkeitsgewicht in Grammen, welches1 849 ra ° meter verdrä ngt, und ist für 66° B' das spezifische Gewicht> 2 als die mittlere Zahl der bis zur dritten Dezimale gehenden, sämt-•c durch die Wasseranziehung der Schwefelsäure etwas beeinflußten Be-stimmungen angenommen.
Findet man z. B. 50» B«, so ist s = l ^f- , also = 1,53 usw.