r. Öle
von 1887 bis zur Gegenwart
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^ ls Persionsbestimmung. Thoms gelang es 1903 (B. 36, 1714) die Konsti-
ion vollständig aufzuklären. Inzwischen entdeckten Ciamician und
<& 1896 das Dillapiol, ein Isomeres des Petersilienapiols; diese
orscher klärten die Konstitution bis auf die Stellung der Substituenten
aut. Thoms konnte 1903 (B. 36, 1714) auch diese Lücke ausfüllen. —
erdena wurden einige andere Phenole und Phenoläther aufgefunden,
°tae daß ihre Konstitution bekannt ist,
D t'ii • ^ 6r Entwicklung der Technik war es möglich, daß in den
^estülaüonswässern der Nachweis des Vorkommens der niedrigen Glieder
( r organischer Säuren erfolgen konnte. Ferner wurde eine Isoheptyl-
aure von Kbemers in Penny-Koyalöl konstatiert, die Caprylsäure von
d' wr**• . ™ R au tenöl, ferner die Laurinsäure in verschiedenen Ölen,
e lynstmsäure von Tiemann und Keügeb im Iriswurzelöl, auch ver-
Tipj 6ntlich die Palmitinsäure, schließlich die Ölsäure ebenfalls von
-i ann und Krüger im Irisöl, außerdem in einer ganzen Anzahl anderer
re^t^ ^ &lm * e ^ auren " Wir erkennen, daß in diesem Zeitraum erst so
A ] ^ S ^ u ^ treten freier Säuren in ätherischen Ölen nachgewiesen wurde.
so ^ i ersten fr ß i en Säuren der cyklischen Reihe wurden nachgewiesen;
wurde die Teresantalsäure C 10 H 14 0 2 im ostindischen Sandelholzöl von
l 7^ EN und Müller 1899, (C. 99, I, 1082) und von Gueebet (C. 1900,
C TT n aufgefunden > ebenso von letzterem Forscher die Santalsäure
ÄjLt 1 - (C ' 190 °' J ' 6 ° 4 ^' ^ ber die Ca parrapinsäure C 16 H 26 0 3 , über die
usw 0 aUre USW ' Siehe dieselben ; ein Gleiches gilt von der Sedanolsäure
• _Uamicians und Silbers. Von den Oxysäuren der Benzolreihe wäre
^■LtTT^l Citl0 ^ en C ii H io0 4 und das Bergapten C 12 H 8 0 4 zu er-von T Verbindungen dürften in ihren Eigenschaften von E. Schmidt,
1 A IL R EN Und BeCK bzW ' TOn PoMEBANZ aufgeklärt sein,weit t rordentlicn ist in dieser Periode die Kenntnis der Ester er-trifff 61 1 worden ' sow ohl was das Vorkommen der einzelnen Glieder be-AuflV aUCl1 di<3 Konstitution der Komponenten, da die vollständigewar ^ "v"* 8 dCT Alkonole eine besondere Aufgabe dieses Zeitabschnittesvers 1 T & Beobacüt ungen betrafen das essigsaure Citronellol, welchesUndS tUCl1 V ° n den Forschern konstatiert wurde, so von Tiemann
Fern CHMIDT 1896 im Pelargoniumöl, ebenso von Barbier und Boüveault.uaine er tl W r rde daS essigsaure G-eraniol oft in ätherischen Ölen aufgefunden;und ? t i 1St dl6 Fabrik Schimmel u. Co. am Nachweis dieses Acetatssaure % genden beteiligt; noch häufiger ist das Vorkommen des essig-uotwe 11 1 nal ° ols - Dieser Ester ist für das Aroma vieler Öle absolutacettt 1 Und letztere wurden gerade wegen dieses Gehaltes an Linalyl-gleicl reitsJahrh uu<ierte hindurch angewendet. Entdeckt wurde dasselbeWen.U-i' V ° n Semmlee und Tiemann 1892 im Bergamottöl, Petitgrainöl,hänet Uüd V ° n Bekteam und Walbaum. Die Güte aller dieser Öle
das \ Vornehmllch v on dem Gehalt derselben an Linalyiacetat ab; überEster V6 l! r n k ° mmen desselben in den verschiedensten Ölen vgl. diesenAlkoh 1 * minder häufig wurden die Acetate cyklisch hydrierter
•wie studiert; das essigsaure Menthol wurde 1894 von Power und
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