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Synthese der Kohlenwasserstoffe. Synthese der Alkohole 257
öf ZU lffi^ 11 Scheint ' daß es sicb als normaler Bestandteil in ätherischen
teT , ndet I)ie Paraffinartigen Kohlenwasserstoffe, welche als Bestand-
i e häufig vorkommen, sind zu wenig in ihrer Konstitution hekannt, als
a man sich mit ihrer Synthese beschäftigt hätte. Auch die olefinischen
wpene sind bisher nicht auf künstlichem Wege erhalten worden, was
ni dann seinen Grund hat, daß diese Moleküle an sich jedem Eeagens
gegenüber äußerst empfindlich sind. Etwas anders verhält es sich mit den
Oölenwasserstoffen, besonders den Terpenen der cyklisch-hydrierten Reihe;
vo 61 " rl HP 611 Wil * ZUm TeÜ V ° n einer Totals y nthese sprechen, wenn wirn der Totalsynthese des Geraniols und Terpineols durch Tiemann einer-ns und von der Totalsynthese des Terpineols durch Peekin jr. ander-is ausgehen. Diesen beiden Forschern ist es gelungen genannte Mole-' e aus den Elementen aufzubauen, wie wir im speziellen Teil nach--rj 1Se ^ werd en; daselbst wolle man auch nach allen andern Synthesen^ mS ? au lmlte n, da wir uns an dieser Stelle nur im allgemeinen damit^scnaitigen können. Von Geraniol gelangt man durch Terpineol hindurchm Limonen bzw. Terpinolen, von diesen wiederum zum Terpinen. Da-gegen kennen wir weder eine partielle, noch vollständige Synthese vom^men, Sabinen und sehr vielen Sesquiterpenen. Eine ganze Anzahlvo^A^' Wie Z ' B ' Fencüen > kann man teilweise darstellen, indem mann Alkoholen ausgeht. Diesen läßt sich entweder Wasser entziehen, oderer man führt sie nach Tschugaeee mittels Schwefelkohlenstoff in die^anthogensäuremethylester über, welche erhitzt Terpene abspalten; so sind^ imonen, K - und /3-Tanaceten usw. erhalten worden. Eine andere Partial-ynthese besteht darin, daß man die salzsauren Amine der trockenenestülation unterwirft. Auch von den Sesquiterpenen wurden einzelnecn diesen_ Methoden gewonnen; ferner fügen wir hinzu, daß in dendaR° iT dl<3 H }' drox y 1 g ra PP e durch Halogen ersetzt werden kann, undalsdann nicht Wasser, sondern Halogenwasserstoff abgespalten wird,na h andere Kohlenwasserstoffe als Terpene, z. B. das Menthen, sindcn diesen allgemeinen Methoden dargestellt worden. Übergehen dürfenr nicht, daß auch die Polymerisation z. B. des Isoprens Terpene bzw.erpene ergab. Daß Kohlenwasserstoffe nach den allgemeinen Methodenr organischen Chemie, wie z. B. nach Wuetz, gewonnen werden können,Vergehen wir hier als selbstverständlich.
de Sü* Benzolk .? hleirwass erstoffe finden sich verhältnismäßig wenig in
m ätherischen Ölen. Das Cymol kann vollständig synthetisiert werden,
aem man zuerst das Benzol darstellt (vgl. Cymol). Desgleichen ist das
im 1+ S f° WOhl dUr ° h t0tale ' als auch durch Partielle Synthese erhältlich,
beim N tT ^^ "" der Zimtsäure ( V S L Styrol); auch vergleiche man
alle S ^ nthese der Alkollole - Für die Gewinnung der Alkohole sind in"em Reihen > namentlich was die partielle Synthese anlangt, einige
Hch 6ms( ? llaftlicne Gesichtspunkte festzustellen. Zuerst können wir natür-hol fc den SanZ all S emei nen Methoden der organischen Chemie Alko-ä herstellen, indem wir im vorliegenden Falle besonders die primären
Temmler, Äther. Ölo. I 17