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434 Aus verseifbaren Fetten und Wachsen hergestellte Produkte.
Beträgt also z. B. der Flüssigkeitsgrad eines Gemisches 30, der desabgeschiedenen reinen Mineralöls 20, so kann die Erhöhung um10 Einheiten nicht durch normales, sondern nur durch geblasenesfettes Öl bedingt sein. Voraussetzung ist hierbei natürlich Fehlenvon fremden Verdickungsmitteln wie Seife, Gelatine u. dgl.
Die Menge des in einer Ölmischung ent-haltenen geblasenen Öles wird indirekt durch Be-stimmung des Mineralöls nach Spitz und Honig ermittelt.Eine Berechnung aus der Verseifungszahl ist nicht immer mit ge-nügender Genauigkeit möglich, da diese Konstante innerhalb zuweiter Grenzen schwankt.
In obenstehender Tabelle sind die Eigenschaften zweierMischungen von Mineralöl und geblasenem Rüböl zusammen-gestellt.
Die Methode von H. C. Sherman und M. J. Falkzur Berechnung der ursprünglichen Jodzahl eines durch Einblasenvon Luft eingedickten Öles (Journ. Amer. Chem. Soc. 1905, Mai)hat Marcusson an Mischungen von Mineralölen und ge-blasenen Ölen (sog. Marineölen) geprüft. Nach Sherman undFalk soll man zu der bei dem geblasenen Öl gefundenen alsogegenüber dem ursprünglichen Öl natürlich sehr erniedrigten Jod-zahl für das Anwachsen des spez. Gewichtes der Probe um je 0,001(bei 15, 5°, bezogen auf Wasser von 15,5°) 0,8 hinzuzählen. Istdas spez. Gewicht der ursprünglichen Probe unbekannt, so solldas mittlere spez. Gewicht der in Frage kommenden Ölart be-nutzt werden.
Bei den erwähnten Mischungen von Mineralölen und ge-blasenen Ölen wird nun das Verfahren von Sherman undFalk wie folgt benutzt:
Aus der Jodzahl der wasserunlöslichen Fettsäuren, die ausden genannten Mischungen abgeschieden wurden, wurde die Jod-zahl des in der Probe enthaltenen geblasenen Öles unter Zugrunde-legung der Feststellung berechnet, daß der Gehalt der geblasenenÖlean wasserunlöslichen Säuren etwa 90 % beträgt. Man hat alsodie gefundene Jodzahl der wasserunlöslichen Fettsäuren mit9 / 10 zu multiplizieren, um annähernd genau die Jodzahl desvorliegenden Fettes zu erhalten.
Das unbekannte spez. Gewicht x des in der Mischung ent-haltenen geblasenen Öles wird aus dem bekannten spezifischen