360
Verseifbaxe Fette und Wacl
A. Pflanzliche und tierische Fette und Öle.
361
r) Übersichten über die Eigefl'
TabellePflanzliche nichttrocknend*
XB. Die seltenen Werte sind eingeklammert.
Spez.Gew. 15°
J.-Z.
Öles
le.20» j 2 >';
ep. »C Y.-'i.
desÖles
derFett-säuren
K.-M.-
Olivenöl odeBaumöl ausdem Fleischder Oliven(Bari-, Pro-vence-, Galtpoliöl usw.)Huile d'oliveOlive Oil
11—13
1,167
bis
1,471
0,9140
bis
0,9190
bei
geringerei
Sorten
0,9200
bis
| 0,9250»)
einzelne—5 nochfließend,
—9 erstarrt
andere
schon
0 erstarrt
189—196
(185)
meist
nahe 190
79—85(88,7)76,6japani-schesÖl
80—88(90)
0,3
(0,6)
Olivenkernöl
Huile de
noyeau d'olive
Olive Kernel
Oil
—
25°1,4682
bis1,4688
0,9190
-
188,5
87—88
-
-
Erdnußöl
Huile
d' Arachide
Arachis Oil 3 )
10—12
1,4642
0,9163
bis0,9200
meistensbei 0 er-starrt
189—197
86 —105
96—103
0,4
RicinusÖl
Huile de Heine
Castor Oil
139—140
15°
1,4795
bis1,4803
0,9613
bis0,9736
—10bis —18
179—183
(186,6)
82—85
87—88
1,1
Trauben-kernöl
Huile
de raisins
Grape seed Oil
-
—
0,9202
bis0,9561
— 11bis —17
178—179
94—96143«)
98
0,46
Kurkasöl
Huile de
Pigrion d'Inde
Curcas Oil
—
25°1,4681
bis1,4870
0.9192
bis0,9210
—8
193,2
bis
209,4
98,3bis 110
1
105
0.55
686.
Hagers Kommentar zum Arzneibuch 1892
*) B e n e d i k t - U 1 z e r 1903II, 360.
a ) The Analyst 1896 328. Die Verf. scheiden die Stearinsäure bei 0° durch eine bei 0° BesättigteVZÄ n nSh re H m v k ?\°! * b ' *■! welcher die Stearinsäure unlöslich is, ,s. S So/) !d e£rfrei (S 294) ' Untersuchun S e » ^r Säuren des Olivenöls nicht ganz einwand-
en O» 3 ^/ 1 '^^!?'/^ rjf* ^8 Paranußöl (Bertholetnia excelsa) auf, spez. Gew. 0,918»
l\ Vati Sr* i 10 %•£>•*?' Fett8äuren 106 A Schm. der Fettsäuren 28—30°.
10 -42W.1 i,wfp n 6 ' ES? Y ' Ü h e U 7% Stearinsäure, nach H a z u r a (Wiener Monatshefte10, -42) soll in den ungesättigten Sauren auch Hypogaeasäure C 16 H 3D 0„ zugegen sein
8c haften von fetten Ölen.
öl e und feste Fette.
4c
:etyi-zahl
Hchn er-zähl
■4,7
: vl
150
Schm.der Fett-säuren
22—28,519—23
(Kalifor-nische
Öle)
27,7—33
24—26
ep.der Fett-säuren°C
Verhalten derDach S. 333
hergestelltenSeifenlösung
17—24,6
28,6
Bei 18—20°
meistens klar;
Öle mit wenig
Arachinsäurezeigen bei 18°flockige Nieder-schläge nachYi — % .stündig.Stehen
Bei 18—20°gelatinös er-starrt
Bei 0° klar.
10% Rtiböl,
Erdnußöl und
Kottonöl
geben flockigeNiederschläge
Hauptbestandteile
des Öles
Olein, wenig Linoleinund viel Palmitin-säure enthaltende
gemischte Glyccride.Nach Hehner und
MitchellStearinsäure nicht
zugegen 2 )
Olein, wenig Pal-mitin und
Stearin, jedoch keineArachinsäure ( ?)
Olein, Palmitin,
Stearin 1 ), Arachin
entsprechend 5%
Arachinsäure,
Schm. 75°
Glyceride der
Ricinölsäure (Oxy-
säure) und deren
Isomeren, sowie
wenig Stearin
Reaktionen
undsonstige Eigen-tümlichkeiten
Arachinsäure inkleinen Mengen zu-gegen,bis 1,4% un ver-seifbare Bestand-teile.Elaidinprobe: gelb-lichweiß und hart
Ist in Alkohol undEisessig, wahrschein-lich wegen seineshohen Gehaltes anFettsäuren, leichterlöslich als Olivenöl
Nachweis des Öles
nach B enai d a )durch Isolierung der„rohen Arachin-säure" (Gemisch vonArachinsäure undLlgnocerinsäure)
Mit 95 proz. Alkohol
in beliebigen Ver-hältnissen mischbar,in l'etrolät her and
Benzin unlöslich,
0,3—0,37% Unver-
seifbares
Oxysäurcn in
größeren Mengen,
nach Fitz Eruka-
sätire
80% Palmitin,
20% Stearin
(O. Klein).
Bis 0,6% Unver-
seifbares
Farbe des Öles gold-gelb bis grünlich
UnangenehmerGeruch
A r ' Compt. rend. 73, 1330. Ferner Tortelli und Kugger i, Chem.-Ztg. 1898, 600;
( ' J } > u 11, Journ. Soc. Chem. Ind. 1898, 1124.<lni3 i- ^' * 1 z e r und K. Z u m p f e finden, daß Traubenkernöl in Petroläther leicht löslich ist,ii 1|( | ^ le ätherunlöslichen Bleisalze der Fettsäuren 7—8% Säuren vom Schm. 56, Jodzahl 0,4, gebenb 6 j y 111 Gemisch von Palmitin- und Stearinsäure sind, daß die Säuren aus dem ätherischen Bleisalz sichEtipi r üx ydation mit KMn0 4 in der Hauptsache als bestehend aus Linolsäure, daneben Ölsäure und
1 geringer Menge vorhanden. Die daraus abgeschiedenen Säuren geben bei der Oxydation eine'ora Schm. 115° (Dioxybehensäure und Krukasäure Schm. 127°). Da die Säure außerdem0,4 hat, erscheint die Annahme von Fitz, daß Erukasäure vorhanden, nicht richtig.