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Keimfleck — Keratocele.
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-fleck: Das Kernkörperchen der Eizellen.Macula germinativa. -frei: Ohne Krank-heitskeime*. Cf. Aseptik, Antiseptik, Desin-fection. -plasma (Weismann) : Vererbungs-substanz. Findet sich in den Keimdrüsen(Haupt-K., oder nach Roux germinalesK.) u. in den Körperzellen (somatischesK.). Zwischen den Generationen bestehteine Continuität des K. (Weismann),dadurch, daß bei jeder individuellen Ent-wicklung ein Teil des Keimes unverändertbleibt, der später die Keimdrüsen u. -zellenbildet. -Scheibe: Bildungsdotter der Fische,-Reptilien u. Vögel, der in Gestalt einerflachen Scheibe der großen Masse des Nah-rungsdotters aufliegt, -stock: Geschlechts-drüse bei gewissen Würmern, in der dieKeimzellen, d. h. die eigentlichen Eizellenohne Dotter, entstehen. Cf. Dotterstöcke.-streifen: Primitivstreifen, -träger: Trägervon Krankheitskeimen. Cf. Bacillenträger.-Wulst: 1. Dotterwall. 2. Medullarwulst.-Zellen: Zellen, -welche die Fortpflanzungvermitteln. Cf. Keimepithel, Keimstock.
Keiro phcbie [xniqm scheren] (Oppen-heim) : Angst des Barbiers vor dem Rasieren.
Keiro Spasmus: Rasierkrampf. Eine Be-sah äftigungsneurose*.
Keith [Arthur, Lond.PhysioL,geb. 1862]K.-Fi.ACK'scher Knoten( 1907): Eigenartiggebautes Muskelsystem von besonderer histo-logischer Structur und unregelmäßig spindel-förmiger Gestalt in der Grenzfurche zwischenoberem Cavatrichter und r. Herzohr bzw.Vorhof mit konstanter kräftiger Gefäßver-sorgung u. nahen Beziehungen zum Nerven-system. Syn. Sinusknoten.
Kekule [Ana. K. v. Stradonitz, Chemiker,zuletzt Bonn, 1829—96] vd. Benzolring.
Kelchblätter: Krautartige Blätter, dieden äußersten Kreis der Blütenblätter, densog. Kelch (Calyx), bilden.
-kele vd. cele.
Kslen [willk., viell. von ta xrjXa Ge-schosse des Zeus, sc. Regen, Schnee etc.,wegen Kälte Wirkung]: Aethylchlorid.
KeliS [xriMs]: Fleck, Narbe. Syn. f.Macula, auch für Keloid. K. Addisonii:Eine umschriebene Form der Sklerodermie.K. Aliberti: Keloid.
Kellnerlähmung: Schwäche der Streckeru. Supinatoren der Hand bei Kellnern nachanstrengendem Servieren.
Kelly [Howard Atwood, Chir., Balti-more, geb. 18B8] — K. Operation: Ale-XANDER-AüAMs'sche Operation.
Keloid [von xrfkis Narbe oder xrjktj Krebs-schere] : Harte, knollige oder platten- undstreifenförmige Geschwulst der Haut vonflbrom- oder fibrosarkomartigem Charakter,die oft auch von strahlenförmigen (frühermit den Füßen oder Scheren eines Krebsesverglichenen) Ausläufern umgeben ist. Daswahre oder spontane K. entwickelt sichauf der normalen Haut, das falsche oderNarben-K. schließt sich an Verletzungenoder Entzündungen der Haut (bes. anNarben) an. Syn. Cheloid, Kelis, Knollen-krebs, -akne vd. Aknekeloid.
Kelojplastik: Plastischer Ersatz vonNarben. Syn. Keliplastik.
Kelo tomie [xijXrj Bruchgeschwulst] =Herniotomie.
Kelypholithopaedion = Lithokelypho-paedion.
Kelp [schottischer Name]: Gewisse See-tangarten (z. B. Fucus vesiculosus), ausderen Asche Jod und Soda gewonnen wird.Syn. Varec.
Ken- cf. Gen-.
Keno phobie [xevög leer]: Furcht vorleeren, großen Räumen.
Keno toxin \xsvow leeren, erschöpfen](Weichardt) : Aus Eiweiß künstlich abspalt-bares Toxin, daß die eigentlichen „Ermü-dungstof'fe" repräsentieren soll.
Kephaldol |willk.]: Gemisch mit ca. 50%Phenacetin, 32% Salicylsäure, 5% Oitronen-säure, gebunden an Natrium u. Chinin.
Kepler [Joh., Astronom, 1571 — 1630] —K. Fernrohr: Astronomisches Fernrohr.K. Gesetze: 1. Die Planeten bewegen sichin Ellipsen, in deren einem Brennpunktdie Sonne steht. 2. Der von der Sonnenach einem Planeten gezogene Radius vec-tor beschreibt in gleichen Zeiten gleicheFlächen. Anders ausgedrückt: die Ge-schwindigkeit eines Planeten in den ver-schiedenen Punkten seiner Bahn ist derEntfernung von der Sonne umgekehrt pro-portional. 3. Die Quadrate der Umlauf-zeiten zweier Planeten verhalten sich um-gekehrt wie die Kuben ihrer mittlerenEntfernungen von der Sonne.
Keratjalgia [x&qas Hörn; hier Hornhaut]:Schmerzhafte Affection der Hornhaut. K.ekzematosa: Ekzematöse Entzündung derHornhaut. K. xerotica: Xerosis corneae.
Keratektasie: Vorwölbung der durchGeschwüre oder Pannusbildung nachgiebiggewordenen Hornhaut ohne Beteiligung derIris. Cf. Staphyloma corneae.
Keratin: Hornstoff*. Cf. keratinieren.
Keratinieren: Überziehen von Pillenmit einem Keratin, das aus Federspulengewonnen wird. Solche Pillen lösen sicherst im Dünndarm auf.
Keratitis: Hornhautentzündung. Cf.neuroparalytisch, Fädchen-K., Gitter-K.K. dendritica: Mit baumartig verästelterTrübung bzw. Furchenbüdung. K. disci-forrais: Mit scheibenförmiger Trübung; bes.nach Verletzungen. K. fascicularis: Ek-zematöse K., bei der eine schmale zungen-förmige, gefäßh altige Trübung (, .Gefäß-bändchen") von der Stelle des Infiltratesbzw. Geschwürs zum Hornhautrande zieht.K. interstitialis s. parenehymatosa s.profunda: Entzündung der tiefen Horn-hautschichten.
Kerato-: Was sich auf die Hornhaut desAuges (Cornea) oder auf die großen Zungen-beinhörner oder auf die Hornbildung bezieht.
Kerato angiom = Angiokeratom.
Keratocele: Hornhautbruch; blasen-artige Vorstülpung der DESCEMBr'schenMembran in ein Hornhautgeschwür. Syn.Hernia corneae, Descemetocele.