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Kation — Keimepithel.
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zuckung), während eine andere Stelle desKörpers dauernd mit der (indifferenten)Anode in Berührung ist. Analog unter-scheidet man eine Anoden-Schließungs- u.Öffnungs- Zuckung. Cf. Zuckungsgesetz.
Kation [xareifii herahgehen]: Der bei derElektrolyse an der Kathode, also am nega-tiven Pol, sich abscheidende (elektropositive)Bestandteil der Flüssigkeitsmolecüle; bes."Wasserstoff u. Metalle. Cf. Ionen, Anion.
Katodon [oäovg Zahn, weil nur im Unter-kiefer Zähne]: Pottfisch, Farn. Katodon-tidae der Cetacea.
Katoptrik [xmonTQixog zu einem Spiegel(xuToniQoi') gehörig]: Lehre von der Spiege-lung oder Reflexion des Lichts.
Katoprische Fernrohre: Reflectoren.
Katralgläser [willk.]: Asphärische*,punktuell* abbildende Stargläser der Fa.ZEiss-Jena. Syn. Güllstrand- Brillen.
Katzen-------äuge vd. Aeluropsis, amau-rotisch, -schwirren: Fremissement cataire.
Katzeitstein [Moritz, Berl. Chirurg,geb. 1872] —- K. Methode: Cornprimiertman beim liegenden Pat. mit den Fingernallmählich beide Aa. femorales am Leisten-bande, so steigt beim Herzgesunden nachca. 2 Minuten der Blutdruck, aber die Herz-contractionen nehmen nicht zu. Bei Herz-insufficienz bleibt dagegen der Bhitdruckgleich oder sinkt, der Puls wird schnelleru. unregelmäßig.
Kaulquappen: Die geschwänzten, glied-maßenlosen Larven der Frösche.
Kaumagen: Vergl. Anat. Der zweite,muskulöse, Abschnitt des Magens der Vögelu. a. Tiere, der im Gegensatz zum Drüsen-magen zum Zerkleinern der Nahrung dient.
Kaumuskeln: Mm. masseter, temporalis,pterygoidei. Cf. masticatorisch,Kieferklemme.
Kaurifichte [einheim. Name] vd. Agathis.
Kausjalgie [xaveig das Brennen]: Bren-nender Schmerz infolge von Hyperästhesieder Haut; bes. bei Verletzungen.
Kaustisch [cf. causticns]: Ätzend, bren-nend. K. Alkalien: Ätzalkalien. K. Linie:Brennlinie.
Kautschuk [südamerikanisch Cautecuc]:Federharz; eine sehr elastische, im wesent-lichen aus Kohlenwasserstoffen bestehendeSubstanz, die den Hauptbestandteil desMilchsaftes verschiedener tropischer Euphor-biaceen, Moraceen, Artocarpaceen, Apocy-naceen, Lobeliaceen etc. bildet. Der offi-cinelle (Para-K.) stammt von Hevea-Arten,bes. Hevea brasiliensis. Cf. vulkanisieren.-beoken: Osteomalacisches Becken, -heft-pflaster vd. Kollemplastra, Leukoplast.
Kawa-Kawa [Kawa heißt auf Neusee-land bitter, stinkend und wird für die Wurzelder Pflanze, sowie für das daraus bereiteteGetränk gebraucht]: Radix Piperis methys-tici. Cf. Gonosan.
KeatihtG-Hart [amerik. Arzt in Mar-seille] — K.-H. Methode: Fulguration*bösartiger Tumoren unter Ausschluß kaus-tischer Wirkung (durch Funkenkühlung)nach operativer Entfernung des makro-skopisch erkrankten Gewebes.
Kedani [Japan. „Haarmilbe"]: Kleinerote Milbe, wahrsch. Larve eines Trom-bidium. Syn. Akamushi. -krankheit: Ja-panisches* Flußfieber.
Kefir oder Kefyr [kaukas. Wort, vomtürk. kef Wohlbefinden]: Durch Zusatz vonKefirferment alkoholisch vergorene, mussie-rende Kuhmilch. Das -ferment, das ge-trocknet die sog. -körner vorstellt, bestehtaus mehreren Bacillenarten (bes. Disporacaucasica) und Saccharomyces kefir. Cf.Kumys.
Kehl- — -deckel vd. Epiglottis. -grübevd. Jugulum. -köpf vd. Larynx. -kopf-schwindel vd. Vertigo laryngea.
Kehle [vorgermanisch gila = lat. gulaKehle]: Im allgemeinen eine Biegungs-höhlung im menschlichen oder tierischenKörper, Röhre, Rinne, etwas Ausgehöhltes.Insbesondere 1. die Biegungshöhlung, inder Hals und Kopf unter dem Kinn zu-sammentreffen mit Einschluß der benach-barten Halsteile. 2. Luftröhre und Kehl-kopf. 3. Speiseröhre. 4. Fett- und Fleisch-teile unter dem Kinn. Ferner heißt dieBiegungshöhlung unter der Achsel, demKinn, dem Fuß: Brust-, Knie-, Fußkehle.(Nach Höfler.)
Keilbein: 1. Ein Knochen der Schädel-basis. Os spJienoidcde. 2. Drei Knochen derFußwurzel. Ossa cuneiformia. -flügel vd.AIaemagnae u. parvae sphenoidales. -höhlenvd. Sinus sphenoidales.
Keilstrang: Fasciculus cuneatus.
Keim: 1. Die erste Anlage eines in derEntwicklung begriffenen Organismus. Syn.Embryo. 2. Syn. f. Mikroorganismus. Cf.Krankheitskeime, -bahn (Weismann) : Ent-wicklungsgang der Keimzellen von der be-fruchteten Eizelle bis zu den Fortpflanzungs-zellen des neuen Organismus. -Maschen:Der Kern der Eizelle. Vesicula germinativa.-blätter: Bot. Die ersten, von den späterenLaubblättern verschiedenen, Blätter desKeimlings, welche, falls der Samen nichtselbst eiweißhaltig ist, die Reservenäbrstoffefür das erste Wachstum der Pflanze enthalten;beiMonocotyledoneae 1, beiDicotyledoneae2,bei Gymnospermae 2 oder mehrere. Syn.Samenblätter, Samenlappen, Cotyledones.Embryol. Aus gleichartigen Zellen zu-sammengesetzte Epithelmembranen, die sichim Anschluß an den Furchungsprozeß bilden,u. aus denen die späteren Gewebe u. Or-gane hervorgehen. Ekto-, Ento-, Mesoderm.-blase vd. Blastula. -blasen coelom:Die außerembryonale Leibeshöhle, d. h. derSpaltraum, der sich zw. beiden mittlerenKeimblättern im außerembryonalen Bezirkbildet, -centren (Flemming) : Die im Innernder Knötchen u. Markstränge der Lymph-drüsen liegenden Bezirke lebhafter Zell-neubildung, -drüsen: Geschlechtsdrüsen.-epithel: Epithel der Leibeshöhle an dermedialen Seite der Drnieren, aus dem sichdie Keimzellen, Dreier bzw. Ursamen-zellen, entwickeln. Beim Weibe überziehtdas K. später die Oberfläche des Eierstockesals einfache Lage großer cubischer Zellen.