Chemische Prüfungsmethoden.
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Aus der Esterzahl läßt sich der Gehalt an Ester resp. Alkoholnach folgenden Formeln berechnen:
o
Ester =
E. Z. m
°/o Alkohol ==
E. Z. • m,
TöO^b' /u '""--------- 560-b
Hierbei bedeutet m das Molekulargewicht des betreffendenEsters, rtij das des zugehörigen Alkohols und b die Basicitätder zugehörigen Säure.
Für die am häufigsten in den ätherischen Ölen anzutreffendenAlkohole, C 10 H 18 O (Geraniol, Linalool, Borneol, Isopulegol),C 10 H 3(l O (Menthol, Citronellol), C 16 H 24 0 (Santalol), C 15 H 26 0(Cedrol), und deren Essigester lauten die Formeln:
E Z ■ 1961. C ]0 H 18 0:°/o Essigester = - "
2. C 10 H 20 0:°/o
3. C 15 H 24 0:°/o
4. C 15 H 26 0:°/o
560E.Z.198
560E.Z.-262
560E.Z .-264
560
Alkohol =
E.Z.-154
560E.Z.-156
560E.Z.-220
560E.Z.-222
560
Der Faktor b ist hier in Wegfall gekommen, da Essigsäure
einbasisch ist.
Bei dem oben als Beispiel angeführten Bergamottöl, dessen Ester ausLinalylacetat (CH 3 COOC]oH 17 ) und dessen Alkohol aus Linalool (CioHisO)besteht, ergeben sich hiernach folgende Werte:
°/o Linalylacetat
112,0- 196560
39,20
112,0-154Linalool = C , A = 30,80.560
Unter Umgehung der Esterzahl findet man den Prozentgehaltan Ester und Alkohol direkt nach folgenden Gleichungen:
B /o Ester = ^y, ------ --;
20-s-b
Alkohol = a ' m]
20-s-b
Die einzelnen Buchstaben haben hier dieselbe Bedeutungwie in den vorhergehenden Formeln.
Für die oben angeführten Alkohole, C, 0 H 1S 9, C 10 H 20 O, C 15 H 24 Ound C 15 H O(! 0 befindet sich am Schluß dieses Kapitels auf S. 638eine Tabelle (1), die den der gefundenen Esterzahl entsprechenden
Gildemeister, Die ätherischen Öle. J°
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