Öl von Cinnamomum Mercadoi.
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dation zu Piperonal (Smp. 37°) und durch das a-Nitrosit (Smp. 130bis 131°) gekennzeichnet. In einer Fraktion vom Sdp. 152 bis 157°(12 mm) fand Pickles Myristicin, das er in Dibrommyristicin-dibromid (Smp. 129°) und Dibrommyristicin (Smp. 52°) überführte.Die myristicinhaltige Fraktion wurde mit alkoholischem Kali erhitzt,um die Allylgruppe in die Propenylgruppe umzuwandeln. Sodannwurde die Fraktion mit Kaliumpermanganat oxydiert, wobeiMyristicinaldehyd (Smp. 130°) und Myristicinsäure (Smp. 212,3°)sowie Trimethylgallussäure (Smp. 167 bis 168°) entstanden. DieTrimethylgallussäure deutet auf die Anwesenheit von Isoelemicinin der mit Kali behandelten myristicinhaltigen Fraktion. Mandarf also annehmen, daß das ursprüngliche Öl Elemicin enthält.Die übrigen Bestandteile des Öls sind freie Palmitinsäure(Smp. 62,5°), ein phenolartiger Körper und ein Gemisch von Esternder niedrig-molekularen Fettsäuren.
281. Öl von Cinnamomum Mercadoi.
Cinnamomum Mercadoi ' Vid. ist nach Bacon 1 ) auf den Philip-pinen weit verbreitet. Der tagalische Name des Baumes istCalingag. 25 kg Rinde eines Baumes in der Gegend von Lamao,Provinz Bataan, lieferten nach dem Mahlen 260 g = l,04°/o eineshellgelben, nach Sassafras riechenden Öls mit den Konstanten:
d?.-1,0461, o.
n Dg0 .1,5270.
Aldehyde konnten weder mit
Bisulfit noch mit Phenylhydrazin nachgewiesen werden. Bei derVakuumfraktionierung unter 10 mm Druck wurden folgende Anteileerhalten: Fr. 1 (77 g): Sdp. 119 bis 124°, n M0 „ 1,5333; Fr. 2 (9,2 g):Sdp. 124 bis 130°, n DM . 1,5320; Rückstand: 11,5 g, n M0 .1,5278.Fraktion 1 hatte nach nochmaliger Destillation bei gewöhnlichemDruck nachstehende Eigenschaften: Sdp. 235 bis 238° (760 mm),
d™° 1,0631,
7130°
0,9°, n Dg0 .1,5335. Oxydation mittels Chrom-
säure führte zu Piperonylsäure, Smp. 227°; Erhitzen mit alko-holischem Kali und nachfolgende Permanganatoxydation liefertePiperonal. Hiernach ergibt sich, daß das Öl dieser Cinnamomum-Art große Mengen von Safrol enthält.
J ) Philippine Journ. of Sc. 4 (1909), A, 114.