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2 (1913)
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458
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Familie: Lauraceae.

22 bis + 22,3°. Bei der Destillation gingbis 253° über; 54°/o siedeten zwischen

ruch. d 1,001; « Ddas Öl zwischen 213230 und 253°.

Die niedrigst siedende Fraktion gab die Jodol-Cineol-Reaktion. Mit Lauge wurde eine kleine Menge eines Eisen-chlorid blau färbenden Phenols — vermutlich Eugenol — iso-liert. Bisulfit entzog dem Öle ca. 2% eines nach Zimt riechen-den Aldehyds, der wahrscheinlich mit Zimtaldehyd identisch ist.

Beim Abkühlen auf — 12° schieden sich aus dem Öl Kristalleaus, die jedoch bald nachdem das Öl aus der Kältemischunggenommen war, wieder schmolzen (Safrol?).

Die Blätter dieses früher irrtümlich als Beilschmiedia obtu-sifolia bezeichneten Baumes geben bei der Destillation (Aus-beute 770 Unzen aus einer Tonne) ein ausgesprochen nachSassafras riechendes Öl 1 ), das nach Baker 2 ) ziemlich vielCampher enthält 3 ).

Die Rinde von Beilschmiedia obtusifolia ist nach dem-selben Autor 4 ) geruchlos.

') Bericht von Schimmel Sj Co. April 1887, 38.

2 ) Journ. Soc. ehem. Industry 20 (1901), 169.

3 ) Die Cinnamomum- Arten Australiens sind von R. T. Baker in Bd. 13der „Australasian association for the advancement of science" (1. Mai 1912)beschrieben worden. Baker gründet seine Klassifizierung nicht allein aufmorphologische Merkmale, sondern auch auf die Anatomie der Rinden unddie Chemie des Holzes und der aus den Blättern und den Rinden gewonnenenÖle. Als bedeutsames und praktisch wichtiges Unterscheidungsmerkmal fandBaker, daß in ähnlicher Weise wie Vorjahren von ihm und Smith bei deneinzelnen Eucalyptus- Arten beobachtet wurde, auch bei den Cinnamomum-Arten Beziehungen zwischen dem Verlauf der Blattnerven und der chemischenZusammensetzung des ätherischen Öls der Blätter bestehen. Bei den bisherin Europa und Australien untersuchten Cinnamomum-Avten wurde festgestellt,daß die campherhaltigen unter ihnen fiedernervige Blätter besitzen, währendhandnervige Blätter ein campherfreies Öl liefern. Die Bedeutung diesesUnterschiedes liegt auf der Hand. In seinen C/nnamomum-Bäumen hatAustralien eine noch ungenützte einheimische Quelle für Campher. So wurdeaus den Blättern von C. Oliveri eine hohe Campherausbeute erhalten, auchdas Holz enthält diesen Körper; das'aus der Rinde destillierte Öl harrt nochder Untersuchung. C. Laubatii (s. Anm. 1, S. 460), eine noch wenig gekannteSpezies, und einige andre Arten scheinen ebenfalls campherhaltig zu sein.Die bisherigen Ergebnisse haben Veranlassung gegeben, Cinnamomum-Bäumean der Nordküste zur Campher- und Ölgewinnung anzubauen, man hat aberbisher nichts darüber gehört, wie dieser Versuch ausgefallen ist. Bericht vonSchimmel Sj Co. April 1911, 38.

4 ) Pharmaceutical Journ. 63 (1899), 330 u. 326.