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2 (1913)
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Öl von Cinnamomum Oliveri.

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lauge hatte sich ein Teil des Öls emulgiert, sodaß auch hier eingenaues Ablesen der nicht in Reaktion getretenen Ölanteile un-möglich wurde; der angegebene Wert ist daher nur annäherndrichtig.

273. Culilawanöl.

Das Ol der Culilawanrinde von Cinnamomum Culilawan Blumewurde zuerst im Jahre 1824 von Schloß 1 ) dargestellt, der esals ein nach Nelken- und Cajeputöl riechendes Öl beschreibt.

Die Ölausbeute beträgt 4%. d 13 „ 1,051; löslich in 3 undmehr Vol. 70%igen Alkohols 1 ).

Der Hauptbestandteil 2 ) ist Eugenol (Benzoyleugenol, Smp.70 bis 71°), und zwar wurden davon in einem Öle nach demThomsschen Verfahren ca. 62°/o ermittelt. Ein zweiter, bei249 bis 252° siedender Anteil ist Methyl eugenol (Monobrom-methyleugenoldibromid, Smp. 78 bis 79°; Veratrumsäure, Smp.179 bis 180°). Die von 100 bis 125° (10 mm) siedende Fraktionenthält möglicherweise Terpineol.

274. Ol von Cinnamomum Wightii.

Die Rinde des in den gebirgigen Gegenden des südlichenIndiens wachsenden Cinnamomum Wightii Meißn. gab bei derDestillation 0,3% Öl, das von 130 bis 170° siedete und dessenspez. Gewicht 1,010 bei 1"5° betrug.

Als Stammpflanze dieser Rinde war zuerst fälschlich Michelianilagirica genannt worden 11 ).

275. Ol von Cinnamomum Oliveri.

Aus der Rinde des in Australien „Black, Brown" oder „WhiteSassafras" genannten Baumes, Cinnamomum Oliveri Bau., er-hielt R. T. Baker 4 ) bei der Destillation mit Wasserdampf 0,75bis l°;o Öl von goldgelber Farbe und sehr angenehmem Ge-

*) Trommsdorffs Neues Journ. der Pharm. 8, II (1824), 106.-) E. Gildemeister u. K. Stephan, Arch. der Pharm. 235 (1897), 583.'"') Bericht von Schimmel Sj Co. Oktober 1887, 36 und April 1888, 46.4 ) Proceed. Linnean Soc. of N. S.W. 1897, Part 2, p. 275; Pharm. Ztg. 12(1897), 859.