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2 (1913)
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Familie: Santalaceae.

3) 160 bis 161° 10%; 4) 161 bis 161,5° 10%; 5) 161,5 bis 16310%; 6) 163 bis 165 10%; 7) 165 bis 168° 7°/o; 8) 168 bis 1742°/o; 9) 174 bis 194° 8%. Rückstand (gelb, zersetzt) 2°/o.

Zusammensetzung. Das Öl enthält «-Pinen und Sabinen.Der zwischen 157 und 158° siedende Anteil (d liV ,0,8545; cr D +14 0 35';n mo 1,46684) diente zur Darstellung einer Nitrosochloridverbindung,die, mit Benzylamin in Reaktion gebracht, das bei 122' schmelzendePinennitrolbenzylamin gab').

In der Fraktion vom Sdp. 167 bis 168' hat Sem ml er-)Sabinen (d 20 0,8402; « + 61 20'; n,, 1,46954) gefunden. DieIdentität mit Sabinen ging aus der Bildung des Sabinenglykols(Sdp. 150 bis 154 bei 9 mm Druck; d, u 1,0332; n D 1,48519;Mol.-Refr. gefunden 47,17, berechnet f. C ]0 H ls O, 46,97) bei derOxydation der erwähnten Fraktion mjt Kaliumpermanganat hervor.

Familie: SANTALACEAE.

Ostindisches Sandelholzöl.

219. Sandelholzöl.

Oleum ligni Santali. Essence de Santal.Oil of Sandal Wood.

Herkunft. Santa/um album L. (Familie der Santalaceae), ein6 bis 10 m hoher Baum, ist in den Gebirgen Indiens einheimischund wächst dort wild oder kultiviert im südöstlichen Asien antrocknen, offenen Stellen und Plätzen, seltner in Wäldern 3 ).Da er zu den Wurzelparasiten gehört, so ist bei der Anlage derKulturen darauf Rücksicht zu nehmen'). Die parasitäre Lebens-weise beginnt schon wenige Monate nach der Keimung, indemdie Sandelwurzeln zunächst in die Wurzeln von Gräsern, Kräuternund kleinen Sträuchern, später auch in die von Bäumen echte

') Bericht von Schimmel 8j Co. loc. cit.

-) Berl. Berichte 40 (1907), 2963.

:i ) E. M.Holm es, Pharmaceutical Journ. III. 1(> (1886), 819. A. Petersen ,ibid. 757.W. Kirkby, /M/em857. |. C.Sawer, Odorographia. Vol. I, p.315.

') A. Zimmermann, Mitteilungen aus dem Biologisch-Landwirtschaft-lichen Institut Amani. 21. Mai 1904. Nr. 25. Sonderabdruck aus derUsam-bara Post."