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Familie: Zingiberaceae.
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dessen Schmelzpunkt bei 151 bis 152° lag, also um 8° niedriger,als der des inaktiven Terpineolnitrolpiperidids.
In der niedrigst siedenden Fraktion wurde Cineol gefundenund durch das bei 112 bis 113° schmelzende Cineoljodol nach-gewiesen.
Terpinen enthält das Malabar-Cardamomenöl nicht, wohlaber nach E. J. Parry 1 ), Limonen.
174. Ol aus langen Ceylon-Cardamomen.
Herkunft und Gewinnung. Das Cardamomenöl des Handelswurde bis Ende des vorigen Jahrhunderts nicht von den offizineilenMalabar-Cardamomen von Elettaria Cardamomum Maton ge-wonnen, sondern von den langen Ceylon-Cardamomen, einerAbart der zuerst genannten, die von Flückiger 2 ) als ElettariaCardamomum var. ß bezeichnet wird. Früher hielt man sie füreine besondere Spezies, die den Namen Elettaria major Smithführte. Diese Cardamomen wachsen in den Wäldern der innerenund südlichen Provinzen Ceylons wild, werden aber auch aufder Insel kultiviert.
Zur Destillation verwendet man die Früchte im gemahlenenZustande und erhält daraus 4 bis 6 °/o Öl. Bei einer Destillationder Samen und Schalen für sich gaben erstere 4, letztere0,2 °/o Öl.
Eigenschaften. Das Öl der langen Ceylon-Cardamomen isthellgelb, etwas dickflüssig, hat den starken aromatischen Ge-ruch der Cardamomen und einen angenehmen, kühlenden Ge-schmack. Das spez. Gewicht liegt zwischen 0,895 und 0,906;«3,4-12 bis + 15°; V. Z. 25 bis 70. Das Öl löst sich in 1 bis 2und mehr Vol. 80°/oigen Alkohols klar auf; mit 70°/oigem Alkoholgibt es trübe Mischungen.
Das obenerwähnte Öl der Samen hatte folgende Eigen-schaften: d 1B . 0,908, a D + 13°14', das der Schalen: d 16 .0,908,« D + 9° 48'.
Zusammensetzung. Eine außerordentlich sorgfältig ausgeführteUntersuchung des Öls von E. Weber 8 ) führte zur Entdeckung
*) Pharmaceutical Journ. 63 (1899), 105.2 ) Pharmacographia, II. Aufl., S. 644.") Liebigs Annalen 238 (1887), 98.