Keagentien und Reaktionen.
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10H 2 O. Lösung 1:10.HgCl». Lösung 1 : 16.
84. P h 1 o r o g 1 u z i n (sym. Trioxybenzol). C 0 H 3 (OH) 3 . Lösung 1:200Dient zur Erkennung von Holzsubstanz, welche sich damit violettrot färbt.
85. Phosphorantimonsäure. Antimonperchlorid wird inPhosphorsäurelösung eingetragen. Reagens auf Alkaloide.
86. Phosphormolybdänsäure. Durch mehrmaliges Eindampfenvon phosphormolybdänsaurem Ammoniak mit Königswasser (behufs Zer-setzung des NH 3 ), Verjagen der HCl durch Abdampfen und Auflösen des Rück-standes in H 2 0 erhaltene Lösung. Vorzügliches Alkaloidreagens; auch fertigkäuflich.
87. Phosphorsalz siehe No. 71. Natriumammonium-Phosphat.
88. Phosphorwolframsaures Natron. 100 g Natrium-wolframat und 80 g Na 2 HPO ä werden in 500 cem mit HN0 3 angesäuertem H 2 0gelöst. Gutes Reagens auf Alkaloide.
89. Pikrinsäure. C<,H 2 (OH)(N0 2 ) 3 . Wässerige Lösung 1 : 100dient als Alkaloidreagens; wässerige Lösung 1 : 250 als Reagens auf Blau-säure und Traubenzucker benutzt. In kalt gesättigter alkoholischer Lösunggibt Pikrinsäure mit den aromatischen Kohlenwasserstoffen charakteristischeNiederschläge.
90. Platinchlorid. PtCU -
91. Quecksilberchlorid.
92. Quecksilberkalium Jodid. Hg.J 2 . KI. Man löst 13,55 gHgCl 2 und anderseits 49,8 g KJ in H 2 0, mischt beide Lösungen und verdünntmit dest. H 2 0 auf 1 1.
93. Quecksilberoxydulnitrat. Hg 2 (N0 3 ) 2 + 4 H 2 0. Lösung1 :20. Über die Darstellung des Salzes vgl. den Artikel „Quecksilber-verbindungen" (No. 3a).
94. Salpetersäure. HN0 3 . Konzentriert vom sp. 'G. 1,52 (= 100 T.HNO3); verdünnt vom sp. G. 1,20 (= 32 T. HNO3). Oft benutzt man noch eineweitere Verdünnung aus 1 T. Säure vom sp. G. 1,20 mit 3 T. H 2 0.
95. Salzsäure. HCl. Konzentriert vom sp. G. 1,20 (= 39 T. HCl);verdünnt vom sp. G. 1,12 (= 24 T. HCl). Häufig kommt ausserdem eine Ver-dünnung aus gleichen Teilen Säure vom sp. G. 1,12 und. H 2 0 zur Ver-wendung.
96. Scheiblers Reagens siehe No. 8Saures Natron,
97. Schuhes Reagens siehe No. 85säure.
98. Schwefelammonium. (NH,) 2 S.zur Sättigung und fügt das gleiche vol. NH 3 -Flüssigkeit zu. Digeriert manfarbloses Schwefelammonium mit pulv. S, so erhält man gelbes Schwefel-ammonium (Ammoniumpolysulfid).
99 Schwefelsäure. H 2 SO«. Konzentriert vom sp. G. 1,84(= 100 T. H-SO*); verdünnt vom sp. G. 1,40 (= 50 T. H 2 SO,). Ausserdembedient man sich einer Verdünnung aus 1 T. Säure vom sp. G. 1,84 und
4 T. H.O.
100. Silbernitrat. AgN0 3 . Lösung 1 : 20.
101 Soltsiens Reaktion auf Sesam öl: Man schüttelt 6 g deszu untersuchenden Öles mit 2 cem Bettendorfs Reagens (s. No. 16.)unter Erwärmen im kochenden Wasserbade einmal kräftig durch und lässt dasRöhrchen im Wasserbade stehen, bis sich die entstandene Emulsion getrennthat: Bei Gegenwart von Sesamöl ist die Zinnchlorürlösung rosarot bis dunkel-Weinrot gefärbt. Es soll sich noch 1 % Sesamöl nachweisen lassen.
102 Storchs Reagens auf gekochte und ungekochteMilch Lösung von 2 g p-Phenylendiamin in 100 cem H 2 0. Versetzt man
5 cem Milch mit 2 Tropfen des Reagens und 1 Tropfen einer 0,2 %igenWasserstoffsuperoxydlösung, so färbt sich ungekochte Milch indigoblau; warsie jedoch über 80° C. erhitzt, so bleibt die Blaufärbung aus.
103. Uranazetat (Uranylazetat) siehe den Artikel „Mass-a n a 1 y s e".
Phosphor wolfram-Phosphorantimon-eitet H 2 S in NH 3 bis
Man