vik. 3,0014,007,507,508,508,007,0010,00
Mk. 6,00» 6,00„ 6,00,. 6,00
Quecksilberverbindungen. 1021
bei 50° 11,34 T., bei 100° 54 T. HgCh. Es dient zum Konservieren von Eisen-bahnschwellen, von tierischen Substanzen, zum Ätzen von Stahl, zur Dar-stellung von Quecksilberpräparaten, weiter auch in der Kattundruckerei, sowieschliesslich in der Medizin als starkes Antiseptikum.
Quecksilberchlorid, techn., Pulver .............. °/o kg Mk. 450,00
in Stücken ............... °/o „ „ 490,00
„ in Pulver, D. A. V ............ °/o „ „ 470,00
„ ehem. rein in Kristallen .......... °/o „ „ 500,00
3. Quecksilbernitrat.
a) Quecksilberoxydulnitrat (Merkuronitrat; Hydrar-gyrum niiricum oxydulatum). Hg 2 (N0 3 )2. Zur Darstellung lässt man 1 T.Hg mit 1 T. nicht zu konzentrierter HN0 3 in der Kälte stehen. Es kristallisiertmit 2 mol. HsO, wird von wenig Wasser unverändert gelöst, durch viel Wasserunter Ausscheidung eines basischen Salzes zersetzt. Sehr ätzend, höchstgiftig; es färbt die Haut am Licht purpurrot, dann schwarz.
Quecksilberoxydulnitrat, krist ......... 1 kg Mk. 4,90; °/o kg Mk. 470,00
„ basisch .............. 1 „ „ 9,25
b) Quecksilberoxydnitrat (Merkurinitrat; Hydrar-gyrum nitrieum oxydatum). Hg(N0 3 ) 2 . Durch Kochen von Hg mit über-schüssiger HN0 3 oder durch Lösen von HgO in HN0 3 erhalten. Beim Ver-dampfen der Lösung lassen sich Salze mit verschiedenem Kristallwassergehalterhalten; sie zersetzen sich sämtlich mit H 2 0 leicht unter Bildung basischerSalze. Höchst giftig und sehr ätzend.
Quecksilberoxydnitrat ............ 1 kg Mk. 4,80; °/o kg Mk. 460,00
4. Q u e c ks i 1 b e ro xy d (Rotoxyd; Roter Präzipitat; Hydrar-Syrum oxydatum). HgO. Durch Erhitzen eines innigen Gemisches gleicherMoleküle Hg(N0 3 ) 2 und Hg erhalten. Es bildet ein ziegelrotes, schuppig-kristallinisches, in H 2 0 etwas lösliches, ätzend und sehr giftig wirkendesPulver. Durch Eingiessen einer HgCl 2 -Lösung in kochende Natronlauge er-hält man HgO als orangegelbes Pulver. Es schwärzt sich am Licht unterAbscheidung von Hg. Man benutzt es in der Porzellanmalerei, in der Medizin,zur Darstellung anderer Quecksilberverbindungen sowie als Anstrich fürSchiffsböden (um das Ansetzen von Tieren und Pflanzen zu verhindern).
Quecksilberoxyd, rot, präpariert, techn., garant. rein ..... °/o kg Mk. 580,00
„ „ in Stücken, mediz ........... 1 „ B 6,40
„ „ präpariert, mediz. D. A. V ....... 1 „ „ 6,40
„ krist., hochrot .............. 1 „ „ 8,50
„ gelb, gefällt, techn .....1 kg Mk. 6,50; °/o „ „ 600,00
» D - A -V ...........1 „ „ 9,20
5. Quecksilbersulfat (Hydrargyrum sulfuricum). Das O x y -^ulsulfat (Merkurosulfat) Hg 2 S04 entsteht beim Erhitzen von konz.H2SO4 mit überschüssigem Hg als ein in H 2 0 schwerlöslicher, kristallinischerNiederschlag. Wichtiger ist das Oxydsulfat (Merkurisulfat)HgSOi, das man aus Hg oder HgO beim Erwärmen mit überschüssiger konz.H2SO4 erhält; man bezeichnet es als Amalgamiersalz. Beim Behan-deln mit viel H 2 0 bildet sich basisches Merkurisulfat (Turpethum minerale)HgSOi. 2 HgO, ein zitronengelbes, kaum in H 2 0 lösliches Pulver.
Quecksilberoxydsulfat, neutr. (Amalgamiersalz) . . lkgMk.5,00; °/ 0 kg Mk. 450,00
„ basisch (Turpethum minerale) 1 „ „ 6,90; °/o „ „ 640,00
Quecksilberoxydulsulfat .................. 1 „ „ 7,00
6. Quecksilbersulfid (Hydrargyrum sulfuratum) siehe unter"Quecksilberfarbe n".
7. Merkuriammoniutn Chlorid (Weisser Präzipitat;"ydrargyrum praeeipitatum album). NH 2 HgCl. Man erhält es durch Fällen